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Die "Bären" sind los - auch "Bärenstein" im "Schilderwald"

In Hinblick auf das in Hof angesiedelte TEDDY-MUSEUM, das wie der FERNWEHPARK in der ganzen Welt seinesgleichen sucht, schuf man in Hof eine neue Themen-Pfosteninsel.

Nach den "Signs of Fame", den Schildergrüßen der Stars und dem Themenpark der "außergewöhnlichen und kuriosen" deutschen Ortsnamen wurde eine spezielle Pfostenreihe mit Ortsschildern bestückt, die alle das Wort "BÄR" oder "BÄREN" im Ortsnamen beinhalten.

Nach BÄRENKELLER ist nun auch "BÄRENSTEIN" im Osterzgebirge hier vertreten. Zur Schilderübergabe reisten der stellv. Ortsvorsteher Helmut Richter (Bild) und die Vorsitzende des Fremdenverkehrs- und Heimatvereins, Ingrid Bobe, extra nach Hof, um die Ortstafel von "Bärenstein" an Fernwehpark Initiator Klaus Beer zu übergeben.

Ist man durch die Bären-Namen neugierig auf die Teddybären geworden, kann man das nur wenige Gehminuten vom Fernwehpark entfernte TEDDY-Museum besuchen.

Die Sammlerin Florentine C. Bredow gründete 1986 in Berlin am Kurfürstendamm das erste Museum der Welt für Teddys. Dieses Museum zog im Mai 2002 nach Hof um. Nicht etwa nach New York oder Tokio, wo man sich auch sehr für die Sammlung interessierte, sondern nach Hof in Oberfranken. In freundschaftlicher Verbindung mit dem multikulturellen und völkerverbindendem Fernwehpark grüßen nun beide Hofer Projekte die Besucher aus aller Welt und entwickelten sich parallel zueinander zum Touristenmagneten. >

Geschichte von "Bärenstein"

Bärenstein gehört zu den ältesten Ansiedlungen im östlichen Erzgebirge und ist aus drei Siedlungsteilen, der Burg, dem Dorf und der erst am Anfang des 16. Jahrhunderts angelegten Stadt entstanden. Das für den Ort namensgebende Gründergeschlecht „von Bernstein“ stammt aus der Schweiz und wird bereits 1165 im Zusammenhang mit einem Turnier in Zürich erstmals erwähnt. Die Burg war als Sitz der Ritter von Bernstein Ausgangspunkt der Besiedlung und der Erschließung des Bergbaus zwischen den Flüssen Müglitz und Weißeritz. Im Jahre 2002 beging Bärenstein mit einem denkwürdigen Fest das 800jährige Jubiläum der Ortsgründung.

Mit Bärenstein beginnt die Reihe der Erholungsorte im oberen Erzgebirge. Der Ort istStation der Müglitztalbahn, über die Müglitztalstraße S 178 gut erreichbar und liegt außerhalb des Durchgangsverkehrs in einem Seitental der Müglitz. Das malerische Schloss (Privatbesitz, leider nicht zugänglich), die Kirche mit der Heimatstube und den Grabplatten des Gründergeschlechtes sowie der große, von Bürgerhäusern umsäumte Marktplatz mit der ältesten original erhaltenen Post-Distanzsäule Sachsens von 1734, stehen unter Denkmalschutz. Nicht zuletzt wegen der Nähe zum Markt wurde Bärenstein als Standort für ein neues Seniorenheim auserwählt. Die wohl mit der Burg entstandene bäuerliche Ansiedlung, mit ihren für unsere Landschaft typischen Steinrücken, hat ihren dörflichen Charakter bis heute bewahrt.

Bis zur Vereinigung der bis dahin selbstständigen Ortsteile Stadt und Dorf im Jahre 1926 galt die Stadt Bärenstein mit 672 Einwohnern als kleinste Stadt Sachsens. Nach der Gebietsreform war Bärenstein mit rund 1000 Einwohnern als Mitglied einer Verwaltungsgemeinschaft mit der Bergstadt Altenberg und der Gemeinde Hermsdorf wieder die kleinste Stadt im Freistaat Sachsen. Inzwischen ist Bärenstein mit der freiwilligen Eingliederung zum 01.01.2004 ein Stadtteil des Kneippkurortes Altenberg. Das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben des Ortes wird von aktiven Vereinen, Handwerks- und Kleinbetrieben geprägt.

Das Gelände der ehemaligen Schlossmühle wurde als Gewerbegebiet erschlossen, hier stehenfür weitere Interessenten noch freie Flächen zur Verfügung. Bärenstein ist idealer Ausgangs- oder Endpunkt für Wanderungen zu Zielen und Sehenswürdigkeiten die das Osterzgebirge in reicher Fülle bietet. Ausgedehnte Waldgebiete reichen bis dicht an die Stadt heran, ein gut beschildertes Wanderwegenetz führt um den Ort und über aussichtsreiche Höhen zu benachbarten Urlaubsorten. Im Sportgelände befindet sich ein Mehrzwecksportplatz mit Tennisanlage sowie eine gastronomische Einrichtung mit Kegelbahn. Im ehemaligen Bahnhofsgebäude entsteht eine Ausstellung zur Müglitztalbahn als Begegnungsstätte für Eisenbahnfreunde. Der Ort verfügt neben den Quartieren der gastronomischen Einrichtungen über rund 50 Gästebetten in Pensionen, Ferienwohnungen und Privatquartieren. Durch die unmittelbare Nähe zu den Wintersportzentren Altenberg und Geising ist Bärenstein auch im Winter zu empfehlen. www.baerenstein.de

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