IPA Landesgruppe Sachsen bereichert internationale Polizeiverbindung
Die International Police Association (IPA) wurde am 1. Januar 1950 von dem englischen Sergeant Arthur Troop aus Lincolnshire gegründet. Sie sollte Bande der Freundschaft und der Zusammenarbeit zwischen ihren Mitgliedern und den Mitgliedssektionen schaffen. Das Motto der IPA wurde in der künstlichen Weltsprache „Esperanto“ gefasst und lautet „SERVO PER AMIKECO“. Es bedeutet „Dienen durch Freundschaft“. Die IPA ist politisch und gewerkschaftlich unabhängig. Sie ist ein Zusammenschluss von Angehörigen des Polizeidienstes, ohne Unterschied von Rang, Geschlecht, Rasse, Hautfarbe, Sprache oder Religion.
Als größte Berufsvereinigung der Welt mit annähernd 300.000 Mitgliedern in derzeit 61 Staaten vertreten, hat sie beratenden Status beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen und im Europarat. Die IPA ist in ihren Statuten zur Einhaltung der Grundsätze der Menschenrechte verpflichtet, so wie sie im Jahr 1948 von den Vereinten Nationen erklärt wurden.
Alfred Eiber, ehem. Chef der IPA Landesgruppe Hof, hat wieder einmal eine Gruppe von IPA-Besuchern in den Hofer Fernwehpark gebracht. Heute ist die IPA-Landesgruppe Sachsen zu Gast, die zu ihren Besuch extra ein Grußschild anfertigen ließ und an Fernwehpark Initiator Klaus Beer übergab.
Dass es die IPA in Sachsen überhaupt gibt, ist ein erheblicher Verdienst fränkischer IPA-Mitglieder: IPA-Freunde aus Hof waren es, allen voran der damalige Verbindungsstellenleiter Hermann Schwager und sein Sekretär Alfred Eiber, sowie aus Bayreuth und von der Landesgruppe Bayern nahmen Kontakt zu den Kollegen in Plauen und Aue auf und trugen den Gedanken der IPA nach Sachsen. In Aue bzw. Stollberg, Oelsnitz und in Plauen ließen sich die Kollegen von den Wirren der damaligen Zeit nicht beirren und schon im Dezember 1990 wurde eine Kontaktstelle der IPA Hof gegründet. Damit war der Grundstein für die Landesgruppe gelegt und am 23. Februar 1991 trafen sich in der damaligen Bezirkspolizeibehörde Chemnitz insgesamt 99 IPA-Freunde zur Gründung der IPA-Landesgruppe Sachsen.
Jubiläumsschild: 20. Wiederkehr der Gründung der IPA-Landesgruppe Sachsen
Die 20. Wiederkehr der Gründung der IPA-Landesgruppe Sachsen nahm der Vorstand zum Anlass, um durch Landesgruppenleiter Hans Schmidt ein Schild an den Fernwehpark Hof zu übergeben. Nicht nur aus alter Verbundenheit zu den fränkischen IPA-Freunden, sondern auch um die gemeinsamen Absichten und Ziele der IPA und des Fernwehparks zu dokumentieren.
Unser Bild zeigt die IPA-Gäste vor der medienerprobten Schilderkulisse des Fernwehparks. Im Vordergrund zu sehen sind auch die STAR-STERNE, die ähnlich des „Walk of Fame“ in HOLLYWOOD in dem Gehweg eingelassen sind. Der Gehweg mit den Sternen im Fernwehpark wird „Boulevard der Humanität“ genannt, da die Sterne nur an Stars aus den „Signs of Fame“ vergeben werden, die sich in besonderer Weise für hilfsbedürftige Menschen auf der Welt engagieren.
Unser Bild zeigt von links nach rechts: Irmgard Eiber, Waltraud Bär und Alfred Eiber von der IPA Hof, Hans Schmidt, Leiter der IPA-Landesgruppe Sachsen und Britta Schmidt aus Leipzig, Hansi Jacob, Leiter der IPA Vogtland aus Oelsnitz sowie Michael Schulz und Volker Fütterer, ebenfalls von der IPA-Landesgruppe Sachsen und kniend Barbara Schulz und Carola Jacob.
IPA und Fernwehpark: Viele Gemeinsamkeiten
Nach der Schilderübergabe lud Klaus Beer zu einer Führung durch den Fernwehpark ein, bei der er über die Idee, Entstehung, Ziel und Globale Bedeutung des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts berichtete.
Dabei stellten Klaus Beer, der Initiatior des Fernwehparks und Hans Schmidt als Landesgruppenleiter schnell Gemeinsamkeiten fest: der Fernwehpark steht – ebenso wie die International Police Association - für grenzenlose Freiheit und Völkerverständigung. Er ist ein europaweit einmaliges Langzeitprojekt für Frieden und Zusammengehörigkeit aller Völker und Nationen. Beide Institutionen nehmen über alle weltanschaulichen Grenzen hinweg, eine klare Position gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus ein und setzen Zeichen für die Einhaltung der Menschenrechte und Toleranz gegenüber Mitmenschen!
Alfred Eiber könnte schon eine Führung durch den Fernwehpark nur zu den Schildern halten, die er allein mit der IPA beigesteuert hat. Vor kurzem hielt das 60. Schild von ihm Einzug in das multikulturelle Hofer Friedensprojekt.
Die Polizei, Dein Freund und Helfer
Klaus Beer: „Ich freue mich sehr über diese hautnahe Zusammenarbeit mit der IPA. Überhaupt ist für den Fernwehpark die Polizei im wahrsten Sinne des Wortes „Dein Freund und Helfer“. Verbunden mit dem Projekt, fahren Streifenfahrzeuge besonders in den Nachtzeiten des öfteren am Fernwehpark vorbei, um nach dem Rechten zu sehen, zusätzlich zu den im und am Fernwehpark installierten Webcams und Überwachungskameras, die zwischen den Pfählen mit Argus-(Kameraaugen) über den Erhalt der wertvollen Schilder wachen und unter denen man natürlich auch seine Freunde und Bekannte in der ganzen Welt, von Hamburg bis Honolulu und Hongkong, grüßen kann..."
Einen Pfahl aber wollte Alfred seinen Gästen für ein Foto aber unbedingt noch zeigen, nämlich den, an dem die IPA Landesgruppe Bayern, das Poizeiorchester Sachsen, das Schild „Davidswache“ aus Hamburg und u.a. auch das Schild „Radom“ aus Polen angebracht ist.
Sehen Sie hier die dazu gehörige BILDERSTORY mit dem Titel: „20 Jahre International Police Association in Hof – 24 neuen Schildergrüße".
IPA in der ganzen Welt zu Hause – Schilder aus der ganzen Welt folgen
Vom Fernwehpark begeistert versprach Hans Schmidt, Leiter der IPA-Landesgruppe Sachsen darüber nachzudenken was zu tun wäre, um weitere Schilder, z.B. durch den IPA-Austausch Polen-Deutschland oder aus Israel in den Fernwehpark einzubringen. Klaus Beer freute sich darüber sehr. Beer: „Das sind genau die Schilder, die das internationale Erscheinungsbild des multikulturellen Projekts ausmachen.“ Und weiter: „Wir haben übrigens einen eigenen ISRAEL-Pfahl im Fernwehpark. Wenn wir hierzu weitere Schilder aus Israel bekommen würden, könnten wir diese dort mit anbringen...“ Text: Hans Schmidt und Klaus Beer