Kairo - Moskau - Kinshasa Democratique Republique
Stefan Kießling ist in der ganzen Welt zuhause. Von Beruf wegen. Von seiner letzten Station nun brachte er einen wunderschönen Schildergruß für den Hofer Fernweh-Park mit.
Stefan Kießling und seine Kinder Nils (links) und Jonas präsentieren mit Freude zwei Schilder aus Kinshasa. Das Metallschild wurde übrigens nach einem Entwurf von Stefan per Hand angefertigt. Da es in Kinshasa recht schwierig ist, ein entsprechendes Ortsschild zu erhalten, suchte Stefan ein Künstleratelier auf und gab die Produktion des Schildes mit Landesflagge und Namen in Auftrag.
Stefan Kießling kam vom BGS Rehau als Sicherheitsbeamter zur Deutschen Botschaft nach Kinshasa. Zuvor war er in Kairo und dann in Moskau stationiert. Und nach der Schilderübergabe geht es erstmal in Urlaub nach Südafrika. Da kann man nur sagen. Ein Mann, der sich im Fernweh-Park eigentlich wie zuhause fühlen muß.
Ein Traumschild aus dem Congo. "Ist es nicht schön?". Da Stefan Kießling auch den Hofer Fernweh-Park super findet, könnten von ihm bald weitere Schilder erwartet werden. Da er für seine Kinder gleich einen Fernweh-Pfahl erworben hat, werden diese dann natürlich auch an dem Pfosten mit ihrer Namensplakette angebracht. Woher die Schilder kommen werden? "Weiß ich noch nicht", sagt Stefan, "sicher irgendwo aus der Welt, wo ich eben meinen Dienst für die nächsten 11 Monate versehen werde." Wunschland? "Colombo, Sri Lanka. Vielleicht klappt's."
Fernweh-Park Initiator Klaus Beer bekommt glänzende Augen. Von dem zu erwartenden Schild, aber auch von seinen Erinnerungen. "Meine Trauminsel", sagt er. "Das Synonym für Fernweh. Ein Wald aus Kokospalmen, die sich um die ganze Tropeninsel ziehen. Klarblaues Wasser, 28 Grad. Traumstrände, unberührt, ohne Menschen. Nur in den Abendstunden fahren die Katamarane in den glutroten Sonnenball... Und dann die Märkte, die Fülle von Tropenfrüchten, die immer lächelnden Menschen... Ayubowan Sri Lanka" sagt Klaus Beer - denn so hieß auch sein gleichnamiger Film, den er bereits vor über 20 Jahren über dieses Tropenparadies im Indischen Ozean drehte - heute leider mit kriegerischen Ausschreitungen der Tamilen überschattet.
Bis später also, hoffentlich geht der Versetzungswunsch in Erfüllung. Alles Gute für die "Insel der Lotosblüte".