SPORT vereinigt - SATTE / Japan: ein zweiter Schildertraum
Martina Gischaus aus Pfungstadt ist eine begeisterte Sportlerin, deren Weg sie über den TSV Pfungstadt sogar nach Japan führte. Sie nahm dort an dem Jugendsimultanaustausch teil, der seit 1990 alle zwei Jahre stattfindet.
Von der Idee des Fernwehparks beeindruckt, gab sie ihre Begeisterung auch an die beiden Initiatoren des Austauschs weiter. Mitiyoshi Mineshita gefiel die Idee ebenso und sie schickte ein attraktives japanisches Schild, das Fernwehpark Initiator Klaus Beer sogar in seinem Fernwehpark-Prospekt abbildete.
Damit nicht genug. TSV-Jugendleiter Götz Hommola ließ eine Tafel mit Kilometerangaben von Pfungstadt nach Satte anfertigen und ein zweites Schild mit dem TSV-Emblem. Eine Abordnung des Vereins reiste zur Übergabe nach Hof, wo nun der TSV und die japanischen Freunde Besucher aus aller Welt grüßen.
Von links Matthias Adler, Martina Gischas, Götz Hommola, Johanna Hommola und Klaus Beer.
Irgendwann einmal äußerte Beer den Wunsch, vielleicht doch auch ein Ortsschild von SATTE zu erhalten, da dieses einen sicher noch eindrucksvolleren Anblick bieten würde. Götz Hommola fragte in Japan nach und erhielt eines Tages ein Riesenpaket mit "exotischem Schilderinhalt".
Nocheinmal nahmen Götz Hommola und René Sterzik vom TSV Pfungstadt 350 Kilometer einfach unter die Räder und fuhren nach Hof, um Klaus Beer das Prachtstück zu überbringen.
Ist es nicht schön? Klaus Beer ist begeistert, symbolisiert das Schild doch genau den Fernweh-Charakter des Projekts: "Möchte man beim Anblick dieses Schildes nicht sofort ein Flugzeug besteigen und eintauchen in fremde Kulturen, quirliges Großstadtgetriebe, verschlafene, japanische Orte mit Tempelklängen und exotischen Märkten?"
Natürlich gab es dann noch ein Bild vor dem Pfahl, den Götz Hommola vor zwei Jahren schon spendete und an dem die ersten Schilder aus Pfungstadt, Satte und dem TSV angebracht wurden.
Wie heißt es doch in einer Broschüre des TSV?
Der SPORT hat die Kraft, die Welt zu verändern. Er hat die Kraft zu inspirieren, die Menschen zu vereinigen. Der SPORT spricht die Jugend an in einer Sprache, die sie versteht. SPORT kann die Hoffnung schaffen, wo Hoffnungslosigkeit herrscht. Er kann stärker sein als Regierungen und er kann Rassen-Barrieren stürzen.
Ist das nicht auch das Ziel und die Botschaft des Fernweh-Parks? Deshalb freuen wir uns umso mehr über die wunderschönen Schilder aus Pfungstadt, dem TSV und natürlich den Sportlerfreunden aus SATTE/Japan.