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Stuttgart zwischen Broadway und New York Landeshauptstadt präsentiert sich im Signs of Fame Germany

Er nimmt, über alle weltanschaulichen Grenzen hinweg, eine klare Position gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus ein und setzt ein Zeichen für Toleranz gegenüber Mitmenschen und eine weltoffene Bundesrepublik. Der "Fernwehpark Deutschland", einmalig in ganz Europa und nur zweimal auf der Welt, besitzt nichts Vergleichbares und passt in keine Denkschablone. Dem europäischen Langzeitprojekt widmete auch die Landeshauptstadt Stuttgart ihre Aufmerksamkeit und überreichte am 05.12.2006 vor dem Panoramafenster im Stuttgarter Rathaus ein eigens angefertigtes Grußschild an den Vize-Vorsitzenden des Fernweh-Park Vereins, André Puchta.

Mit Blick auf die Städtenamen - magisch und exotisch - zugleich: Unter den "Schildern aus aller Welt" sollen "Menschen aller Welt" ein Zeichen für Frieden und Zusammengehörigkeit setzen, egal welcher Hautfarbe, Religion oder politischer Weltanschauung. Stellvertretend für die Grundaussage des Projekts steht dabei die in vorderster Schilderfront angebrachte "Welt" mit dem Slogan "Give peace a chance". Stuttgart präsentiert sich zukünftig im Fernwehpark Deutschland, einem multikulturellen Ort, an dem Besucher beim Anblick der Schilder aus aller Welt mit wenigen Schritten gedanklich und emotional auf Weltreise gehen können.

Dem Fernwehpark Deutschland integriert ist der "Signs of Fame", Schildergrüße von prominenten Persönlichkeiten aus Showbusiness, Sport und Politik, die mit ihrem Namen und Grußtafel hinter der völkerverbindendem Idee des Projekts stehen - gleichzeitig damit auch für Ihre Leistungen im Genre Musik, Film, TV, Bühnel, sozialem Engagement oder Lebenswerk geehrt werden.

Der Vize-Vorsitzende des Fernwehpark-Vereins, André Puchta (rechts) traf in Stuttgart mit Prof. Hartwig Beiche, Referent für Tiefbau und Stadtentwässerung und somit "Herr der Straßenschilder" zusammen. Dieser überbrachte beste Grüße von Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster. Auch Fernwehpark-Freund Paul Theberath aus Weinstadt in Baden-Württemberg ließ sich den Medientermin nicht entgehen; schlägt sein Herz doch schon seit langem für das europäische Friedensprojekt.

Das übergebene Grußschild repräsentiert Stuttgart und seine Menschen fortan zwischen Schildergrüßen aus der ganzen Welt und steht im Blickpunkt von Medien, Stars und Besuchern aus vielen Ländern - auf viele Jahre hinaus. Dabei wird die Schilderübergabe meist mit einem emotionalen Ereignis und spezieller Aussage verbunden und damit zum Event - und zur Geschichte. So gibt es kein Schild im Fernwehpark Deutschland, das nicht mit einem ganz speziellen Charisma behaftet ist.

Erinnerungen werden dabei plakativ auf Jahre hinaus konserviert, besonders intensiv auch durch ein Ortsschild aus einem Urlaubsland. Begegnet man bei einem späteren Besuch diesem Schild wieder, wird die damit verbundene Erinnerung an die Traumreise lebendig. Und sehen fremde Besucher den Schildergruß, erzielt dessen Aussage einen Synergieeffekt.

STUTTGART auch bald mit Partnerstädten vertreten

Um die Weltoffenheit und Verbundenheit optisch noch besser vor Augen zu führen, will die Stadt Stuttgart versuchen, auch die Ortsschilder ihrer Partnerstädte in der Welt einzubringen. Diese werden dann zusammen mit dem Stadtschild von Stuttgart an einem eigenen "Fernweh-Pfahl" den Besuchern aus aller Welt präsentiert.

Fotos: Horst Rudel

ZUR PERSON

Referent Prof. Hartwig Beiche

Referent für Tiefbau und Stadtentwässerung. *23. Dezember 1941. Studium des Bauingenieurwesens an der Technischen Hochschule Stuttgart, Abschluss als Diplomingenieur. Vorbereitungsdienst beim Regierungspräsidium Stuttgart, Große Staatsprüfung, Regierungsbaumeister. Langjährige Tätigkeit beim Tiefbauamt der Landeshauptstadt Stuttgart, seit 1994 Leiter des Tiefbauamts und Chef über 840 Mitarbeiter. Seit 1995 zusätzlich Leiter des Eigenbetriebs Stadtentwässerung. Seit 2001 Leiter des Technischen Referats der Landeshauptstadt. Honorarprofessor an der Uni Stuttgart und FH Biberach. Prof. Hartwig Beiche trat am 23.12.2006 in den verdienten Ruhestand.

Unter seiner Federführung wurden die Brücken und Stege für die Bundesgartenschau 1977 erbaut, der B14-Tunnel in Heslach, die seit 1987 erbauten unterirdischen Stadtbahnhaltestellen und -strecken, sowie die Vorbereitung für die IGA 1993. Beiche setzt sich für die umweltgerechte Stadtentwässerung ein, ein gerechtes Gebührensystem, den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs, Förderung des Radverkehrs (durch die Überwege, Brücken und Stege in Stuttgarts "Grünem U" können Radfahrer und Spaziergänger einen acht Kilometer langen Weg durch den innerstädtischen Park zurück legen ohne eine Straße/Ampel überqueren zu müssen.)

Prof. Hartwig Beiche ist aktiv im Verein Deutscher Ingenieure, kümmerte sich um die Förderung des Nachwuchses. Er gehört dem Aufsichtsrat der Neuen Messe Stuttgart an, sitzt im Beirat der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) sowie im Regionalbeirat der EnBW.

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