Hofer Fernweh-Park Hofer Fernweh-Park

 

Pfadfinder aus England und dem Fichtelgebirge im Fernwehpark vewigt

Die Pfadfinder der Region Fichtelgebirge im Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) erhielten im August 2009 für 16 Tage 37 Pfadfindergäste aus England zu Besuch.

Jens Kögler, Regionsvorsitzender VCP-Region Fichtelgebirge: „Die englische Pfadfinderregion (Loughborough District) soll mit dieser Aktion unser Partnerdistrict werden, damit sich langfristig internationale Freundschaften festigen können. Gerne möchten wir ein gemeinsames Schild unserer beiden Pfadfinderregionen dem Fernweh-Park offiziell überreichen, weil wir denken, dass unsere internationale Partnerschaft dort gut repräsentiert ist.“

Und genau so wird das auch sein. Fernwehpark Initiator Klaus Beer war sofort begeistert, denn genau wegen solchen völkerverbindenden Begegnungen und daraus entstehenden Freundschaften wurde der Fernwehpark gegründet.

Pfadfinder aus England und Fichtelgebirge

Am 21. August 2009 besuchten die beiden Pfadfindergruppen aus England und aus dem Fichtelgebirge den Hofer Fernwehpark und stellten sich, bevor ein offizieller Rundgang und Führung mit Klaus Beer durch den Fernwehpark erfolgte, für ein Panoramafoto vor der exotischen Schilderkullisse auf.

Pfadfinder aus England und Fichtelgebirge

Pfadfinder aus England und Fichtelgebirge

Zur Überraschung der englischen Gäste hatte Jörg Kögler im Vorfeld ein Grußschild anfertigen lassen, das ab sofort auf die freundschaftlichen Beziehung der Pfadfinder-Partner-Districte hinweist.

Pfadfinder aus England und Fichtelgebirge

Leider konnten die Jugendlichen aus England keine Original-Schilder mit den Ortsnamen ihrer Heimatstädte mitbringen, da man bei der Stadtverwaltung die einmalige Möglichkeit, mit dem Ortsnamen im Rampenlichter von Besuchern aus aller Welt zu stehen, Stars und Medien zu stehen, nicht verstanden hat. Man wollte nur gegen Bezahlung Schilder abgeben, obwohl alle Städte, die diese PR-Chance erkennen, allen Bürokratismus aus dem Spiel lassen und die Schilder sofort kostenlos zur Verfügung stellen.
Doch man will, nach der Rückkehr nach Loughborough, mit Hinweise auf diese Homepage-Story, einen weiteren Versuch wagen.

Pfadfinder aus England und Fichtelgebirge

Nichts desto trotz freute man sich riesig, nun doch mit einem Grußschild an den Besuch in Deutschland erinnern zu können. Jens Kögler hat`s möglich gemacht.

Wie auf den Bildern zu sehen, gibt es neben den Pfadfindern auch Pfadfinderinnen.

Jungs und Mädchen, verbunden mit gleicher Ideologie.

Pfadfinder aus England und Fichtelgebirge

Erlebnisreiche Tage in Deutschland liegen vor den englischen Gästen, die teils zum ersten Mal in Germany sind.

Pfadfinder aus England und Fichtelgebirge

Pfadfinder aus England und Fichtelgebirge

Die Pfadfinder formen ihre Finger zum speziellen Pfadfindergruß. Mit Uniform und Halstuch pflegen sie eine alte Tradition. Optisch. Doch im Herzen bewegen sie weitaus Größeres. Um was es in diesem weltweiten Verbund mit christlichen Werten geht, möchten wir in unserer Bildergeschichte aufzeigen.

Wunderbare Gemeinsamkeiten des Fernwehparks und der Pfadfinder

Pfadfinder aus England und Fichtelgebirge

Das „New York“ Schild ist der Aufhänger, nach dem Fotoshooting auf die Globale Bedeutung des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekt einzugehen, deren Inhalt Klaus Beer in Englisch an die Jugendlichen weitergibt. Denn viele der Regeln der Pfadfinder lebt auch der Fernwehpark nach gewissen Richtlinien und verfolgt entsprechende Werte im Zusammenleben mit fremden Menschen und Kulturen.

Fernwehpark Initiator Klaus Beer: „Ich gebe zu, daß ich über Pfadfinder nicht viel gewußt habe, außer ihrem Grundsatz: Jeden Tag eine gute Tat. Erst bei der Beschäftigung mit den Statuten wurde ich immer interessierter, ja begeisterter. Ich möchte dazu zwei Grundregeln des international bei Pfadfindern geltenden Pfadfindergesetz herausgreifen, hinter denen der Fernwehpark ganz speziell steht: „Der Pfadfinder ist Freund aller Menschen... und „Der Pfadfinder schützt Pflanzen und Tiere...

Aber auch all die anderen, in den Regeln aufgeführten Bedingungen kann ich persönlich ohne Abstriche befürworten und annehmen. Würden nur alle Menschen danach leben, dann müßte der Fernwehpark nicht als Mahnmahl für eine friedvollere Welt stehen.“

Es ist erstaunlich, wieviel Gemeinsamkeiten der Fernwehpark und die Bewegung der Pfadfinder miteinander verbindet: „Der Einzelne soll erkennen, daß Frieden eine Grundbedingung seiner Existenz ist und soll sich in besonderer Weise dafür einsetzen.“

Klaus Beer: „Ganz besonders freut es mich, auch dieses in der Pfadfinderischen Methode zu lesen: Der Einzelne soll eine persönliche Beziehung zu Gott entwickeln“.

Der Weltverbund der Pfadfinder(innen)

Wie auf den Bildern zu sehen, gibt es neben den Pfadfindern auch Pfadfinderinnen. Jungs und Mädchen, verbunden mit gleicher Ideologie. Betrachen wir, in Anlehnung an die Homepage des VCP www.vcp-fichtelgebirge.de (DEUTSCH) und in ENGLISCH www.vcp-fichtelgebirge.de/en doch ein wenig den Weltverband der Pfadfinder(innen), deren Entstehung, Verbände, Regeln und Aktivitäten.

In der Bundesrepublik ist, im Gegensatz zu manch anderen Ländern, kein einheitlicher Pfadfinderverband vorhanden, denn seit dem Beginn der Pfadfinderarbeit in Deutschland 1909 hat es unterschiedliche Ströme innerhalb dieser Bewegung gegeben. Ein Ergebnis dieser wechselhaften Geschichte ist es, daß es heute, abgesehen von vielen kleineren (und etwas größeren Pfadfinderbünden, vier große Verbände in Deutschland gibt, die alle Mitglied in wenigstens einer der beiden Weltorganisationen der Pfadfinder(innen)bewegung WOSM und WAGGGS sind. Zwei katholische (DPSG und PSG), einen überkonfessionellen (BdP) und den Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) als evangelischen Verband.

Der Bund VCP

Der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) ist ein Zusammenschluß von evangelischen Jungen und Mädchen. Er ist offen für konfessionell anders bzw. nichtgebundene Jugendliche. Der VCP ist parteipolitisch nicht gebunden.

Er ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Jugend. Er ist außerdem Mitglied im Ring Deutscher Pfadfinderinnenverbände (RDP) und im Ring deutscher Pfadfinderverbände (RdP) und somit Teil des Bundesjugendringes.

1970 beschlossen die drei evangelischen Pfadfinderinnen und Pfadfinderbünde (EMP, BCP, und CPD) einen gemeinsamen Verband zu gründen. Jeder der Bünde hatte eine eigene Geschichte und war geprägt von verschiedenen Traditionen und Strukturen.

1973 wurde auf der ersten gemeinsamen Bundesversammlung die Bundesordnung des VCP beschlossen und dem neuen Jugendverband damit ein eigenes Gesicht gegeben. Das Kleeblatt (Zeichen der internationalen Pfadfinderinnenbewegung), die Lilie (Zeichen der internationalen Pfadfinderbewegung) und das Kreuz wurden die Bestandteile des VCP-Verbandszeichens.

Heute hat der Verband etwa 47000 Mitglieder in über 600 Gruppen (Stämme), verteilt in Städten, Gemeinden und Dörfern.

Der VCP zählt damit zu den größten Pfadfinderverbänden in Deutschland und ist auch in nahezu allen Bundesländern vertreten.

Gesellschaftliche Akzente der Pfadfinderbewegung

Seit seiner Gründung setzt der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder gesellschaftliche Akzente nicht nur in Deutschland. Jahr für Jahr geben Fahrten und Lager, Aktionen und Unternehmungen unseres Verbandes Impulse mit Ausstrahlungskraft. Dazu gehören zum Beispiel die Aktion Friedenslicht, die jährlich um Weihnachten stattfindet und in Deutschland von den Ringverbänden durchgeführt wird. Außerdem der alle zwei Jahre stattfindende Deutsche evangelische Kirchentag, der ohne die vielen Helfer vom VCP nicht so reibungslos durchgeführt werden könnte.

Der VCP engagiert sich auch international in verschiedenen Projekten. Die Fahrten und Lager unseres Verbandes führen uns in alle Länder der Erde. Von Kanada nach Australien, von Südkorea nach Chile. Das alle vier Jahre stattfindende Weltpfadfindertreffen (Jamboree) vermittelt starke bleibende Eindrücke von der weltweiten Pfadfindergemeinschaft.

Auch die Länder Europas sind dem VCP nicht fremd. Jedes Jahr finden Fahrten und Lager natürlich auch im europäischen Ausland statt und das zu wirklich akzeptablen Preisen, denn in kaum einer anderen Jugendgruppe kann man für sowenig Geld soviel erleben wie bei den Pfadfindern.

Gesetz und Versprechen der Pfadfinder

Wichtige Grundlage pfadfinderischer Arbeit sind das Pfadfindergesetz und das Versprechen, daß jeder Pfadfinder, ob männlich oder weiblich, bei seiner Aufnahme in die weltweite Gemeinschaft ablegen muß.

Sie bilden Leitlinien für das Leben als Pfadfinder. Je älter ein Pfadfinder wird, desto intensiver sollte er sich bemühen, die ihm hier gegebenen Normen zu erfüllen. Gerade aber bei jungen Menschen stellen das Gesetz in erster Linie Ideale und Zielvorstellungen dar, etwas, das man anstreben sollte und das vielleicht auch erreicht werden kann.

Die Ansprüche des Pfadfindergesetzes sind jedoch keinesfalls absolut. Der einzelne Pfadfinder soll vielmehr individuell und unter Anleitung seines Führers versuchen, den Anforderungen so gut wie möglich gerecht zu werden, eben sein Bestes zu geben. Mit dem Auswendiglernen des Gesetzes ist es nicht getan.

Das international bei Pfadfindern bekannte Pfadfindergesetz lautet:

  1. Auf die Ehre eines Pfadfinders kann man bauen.

  2. Der Pfadfinder ist treu und zuverlässig.

  3. Der Pfadfinder ist hilfsbereit.

  4. Der Pfadfinder ist Freund aller Menschen und Bruder aller Pfadfinder.

  5. Der Pfadfinder ist duldsam und ritterlich.

  6. Der Pfadfinder schützt Pflanzen und Tiere.

  7. Der Pfadfinder weiß sich einzuordnen.

  8. Der Pfadfinder ist zuversichtlich.

  9. Der Pfadfinder ist zuversichtlich.

  10. Der Pfadfinder ist rein in Gedanken, Worten und Taten.


Die beiden nachstehenden Pfadfinderversprechen soll nur ein Beispiel für den Wortlaut sein. Geringfügige Unterschiede können zwischen verschiedenen Pfadfinderbünden auftreten. Allgemein soll das Versprechen der Pfadfinder im Wortlaut der Kultur und Sitte der jeweiligen Pfadfinderorganisation entsprechen.

Folgende Grundsätze beinhalten sie aber alle:



"Ich verspreche bei meiner Ehre, daß ich mein Bestes tun will, Gott und der Gemeinschaft zu dienen, jederzeit und allen Menschen zu helfen und dem Pfadfindergesetz zu gehorchen."

Nach dem Beschluß der VCP-Bundesversammlung 2000 lautet das Versprechen des VCP wie folgt:

"Im Vertrauen auf Gottes Hilfe will ich Christliche/r Pfadfinder/in sein und nach unseren Regeln mit euch leben."

Das Versprechen des VCP ist nur ein Vorschlag. Örtliche Gruppen haben die Möglichkeit es ihren eigenen Bedürfnissen anzupassen und so die Möglichkeit ihre Traditionen zu wahren.

Die pfadfinderische Methode

Die Pfadfinderbewegung ist eine Jugendbewegung, die sich einer bestimmten Methode der Erziehung junger Menschen bedient. Hier sollen kurz die wesentlichsten Ziele beschrieben werden:



Weitere Infos:
www.vcp-fichtelgebirge.de

Webmaster: Dieter Unger,
contact:
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