Kämperischer Geist und dessen „Werkzeuge“ - in Ton verewigt
IRIS BERBEN ist eine starke Frau. Eine faszinierende Persönlichkeit mit großem Engagement für die Menschen auf dieser Erde.
Im Genre Kino, Film und Fernsehen drehte die bekannte Schauspielerin unter anderem mit Franco Nero und Jack Palance. In dem 2008 verfilmten Roman „Buddenbrooks“ spielte Iris Berben die Konsulin Buddenbrook. Dann Rollenwechsel zur TV-Kommissarin, wo sie in der ZDF Krimi-Reihe „Rosa Roth“ verkörperte.
Weiter brillierte sie mit ungeheurer Sensibilität in der TV-Produktion „Die Patriarchin“ und „Krupp – Eine deutsche Familie“, für dessen Rolle sie nun, brandkatuell, mit einem BAMBI ausgezeichnet wurde - wenige Tage nach ihrer Aufnahme in die „Signs of Fame“.
Weimar, Hotel „Elephant“. Iris Berben nimmt sich vor ihrer Vorstellung, in der sie in der Weimarhalle das „War Requeim“ rezitiert, viel Zeit für Klaus Beer und seine Fernwehpark Crew. Denn sie hat sich über das multikulturelle und völkerverbindende Friedensprojekt natürlich schon vorher über dessen Homepage informiert und weiß, um was es hier geht. Um die mit wichtigste Sache auf der Welt. Um den Frieden der darauf lebenden Menschen miteinander.
Nachdem das STAR-SCHILD signiert ist, wie in unserer ausführlichen BILDERSTORY dokumentiert, weht ein Hauch von Hollywood durch die gediegene Bibliothek des Hotels „Elephant“.
Doch Halt. HOLLYWOOD ist gar nicht so ihr Ding. Deshalb nennen wir es ohne Vergleiche zu der Traumfabrik einfach so, wie es der Grundlage und Bedeutung des Fernwehparks entspricht: „Urban Projekt of Peace“.
Wie immer erklärt Fernwehpark Initiator Klaus Beer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Handabdrücke zu hinterlassen – und demonstriert es gleich einmal: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten. Denn die Unterschrift muß dazwischen auch noch Platz finden.“
Iris Berben hat aufmerksam zugehört und passt ihre Hände entsprechend auf der Tonform ein.
„Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“, animiert Klaus, denn der Ton ist durch die Fahrt von Hof nach Weimar nun doch etwas kalt und fest geworden.
Das Fotoshooting ist in vollem Gange. „Und einen Blick in die Kamera bitte...“ Aber das ist die Schauspielerin ja gewohnt.
Iris Berben macht da ganz toll mit, bei Schauspielern jedoch nicht immer so. Sie haben von Anfang an gelernt, beim Film, sei es das große Kino oder TV, eben NICHT in die Kamera zu sehen und so hat Klaus Beer gerade bei Schauspielern, die schon jahrzehntelang vor der Kamera stehen den Eindruck, daß es ihnen Überwindung kostet, ausnahmsweise einmal direkt in die Linse zu blicken.
Dann aber geht es los. Wie von Klaus Beer vorgeschlagen, drückt Iris Berben jeden Finger der Reihe nach in den Spezialton, den der Hofer Töpferladen nach Geheimrezept für Star-Handabdrücke entwickelt hat.
Während der Prozedur erzählt Klaus; „Ganz am Anfang verwendeten wir richtigen Beton. Das aber war Nervenkrieg pur. Wurde der Promi zum Beispiel durch ein Fernsehinterview aufgehalten und kam auch nur einige Minuten später, hatte der Beton schon so stark angezogen, daß er kaum mehr hinein kam. Wenn wir dagegen ein lockeres Gemisch verwendeten konnte es passieren, daß die Handprints auf der Rückfahrt im Auto wieder zerrüttelten... Doch dieser Spezialton bleibt, bei entsprechender Lagerung, gut zwei Tage verformbar.“
Als hätte ein Regissieur „Action“ gerufen, praktiziert das Iris Berben nun. Damit sich auch die Problemzone „Handballen“ tief in den Ton eindrückt, legt die Schauspielerin ihr ganzes Gewicht darauf.
Und das Ganze dann auch umgekehrt mit der anderen Hand.
Was folgt, ist die wohl wichtigste Pose des Shootings. Das Friedenszeichen. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur für ihre Erfolge geehrt, sondern heben damit gleichzeitig symbolisch die Hand für den Frieden in der Welt.
Und da macht Iris Berben, die sich in vielerlei Hinsicht für die Erde und den darauf lebenden Menschen engagiert, natürlich gerne mit.
Doch die Glitzerstadt HOLLWOOD in Verbindung zu der Schauspielerin zu bringen, ist ihr, wie nach der Ehrung im Gespräch zu erfahren war und am Anfang unserer Bilderstory schon erwähnt wurde, gar nicht so recht. Denn sie mag Hollywood nicht sonderlich. Im Gegensatz zu Klaus Beer, der eigentlich immer in Gedanken in seinem geliebten L.A. ist. Klaus: Da ich ein Film- und Kinofan bin, liebe ich alles, was mit Film zu tun hat. Und da ist für mich einfach die Traumfabrik Hollywood mit ihren ungeahnten Möglichkeiten von Jugend an schon immer das Ziel all meiner Träume.
Iris Berben dagegen mag diesen Roten Teppich-Schein, dies Glamouroberfläche, die wie sie sagt, „Komfortzone“, nicht. Sie liebt eine ganz andere Stadt... Welche, das kann man in unserer Rubrik „Die FERNWEH-FRAGE“ erfahren.
Jetzt müssen die Handprints nur noch signiert werden.
Dazu ritzt Iris Berben ihren Namenszug in die graue Masse.
Und so sehen die Handabdrücke der zierlichen, schlanken, aber durch ihre inneren Werte, Charisma und Engagement doch so starken Frau IRIS BERBEN aus.
Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens werden die Handabdrücke vom Hofer Töpferladen steinhart gebrannt. Zu sehen sollen sie einmal sein im „FERNWEH Star-Museum“, das gegenüber des Fernwehparks geplant ist. Im Rahmen, unter Glas und mit entsprechender Beleuchtung, durch die die Handreliefs noch deutlicher zum Vorschein kommen werden.

Fotos: Ralf Standke,
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