Unvergessen: Der BRAVO- und Hitparaden-Star „in Ton“
1966 pfiffen diesen Song die Spatzen von den Dächern und GRAHAM BONNEY war mit seinen Songs aus den Charts der damaligen Zeit nicht mehr wegzudenken -und Dauergast in der BRAVO. Von dieser Jugendzeitschrift erhielt er auch zweimal den Silbernen BRAVO-OTTO.
Als Fernwehpark Initiator Klaus Beer erfuhr, daß der Sänger seines damaligen Lieblingssongs „Supergirl“ beim Arcaden-Festival in Regensburg auftritt, stand sofort sein Entschluß fest, diesen Künstler in die „Signs of Fame“ des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts zu verewigen.
Nach der Signierung seines STAR-SCHILDES erfolgt die Aktion der Handabdrücke alá Hollywood, in diesem Fall aber mit zusätzlicher Bedeutung und Botschaft.
Wie bei jeder Star-Handprint-Aktion erklärt Klaus Beer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Handabdrücke zu erzielen und demonstriert es schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten. Denn die Unterschrift muß danach auch noch zwischen den Prints Platz finden.
Graham Bonney hat aufmerksam zugehört und spreizt schon mal entsprechend die Finger.
Klaus, der schon auf viele, viele Promi-Hände gedrückt hat (Die Stars: „Komm drück mal mit drauf...) korrigiert noch ein wenig, damit alles perfekt ist.
Genauso ist es richtig. Und bitte einen Blick in die Linse des Fernwehpark Fotografen.
Und dann am besten mit der linken Hand beginnend, einfach hinein in die graue Masse.
„Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“, erklärt Klaus weiter.
Das Shooting ist in vollem Gang. Grahams bezaubernde Gattin verfolgt mit großem Interesse das Geschehen und gibt von der Seite in Englisch nochmal förderliche Anweisungen zum Gelingen. Übrigens: Sie war Stewardess und beiden liegt, wie sie sagt, „das Fernweh regelrecht im Blut“. „Wir sind oft in der Welt unterwegs, gerade auch bei Auftritten auf Kreuzfahrtschiffen kommen wir viel rum.“
Und das Ganze dann natürlich auch umgekehrt mit der anderen Hand.
Während der Aktion kann es Klaus nicht lassen und stimmt kurz sein Lieblingslied an: „... Hey Supergirl, hey, hey...“. „Das war damals einer meiner Lieblingssongs“, sagt er. „Nur damals?“ fragt Graham lachend? „Und Klaus: „Aber nein, natürlich bis heute !!!“
Ein klein wenig Mitdrücken ist gewünscht. Wie man sieht, scheint Graham Bonney die Aktion sehr viel Spaß zu machen – und das im dunklen Bühnenanzug, an den keine Tonrückstände kommen dürfen.
Doch die vom Hofer Töpferladen nach einem Spezialrezept für die Star-Handprints entwickelte Masse ist so angelegt, daß sie lange verformbar bleibt und kaum Rückstände an den Händen hinterläßt. Und sollte doch mal etwas Abrieb an der dunklen Garderobe haften, kann man diesen nach dem Antrocknen ganz schnell wegbürsten.
Was folgt, ist die wichtigste Pose des Shootings. Das Friedenszeichen. Denn mit ihren Handabdrücken alá Hollywood werden die Stars nicht nur geehrt für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit symbolisch vorallem die Hand für den Frieden in der Welt. Und da macht Graham Bonney natürlich gerne mit.
Jetzt müssen die Handabdrücke nur noch signiert werden.
Dazu ritzt der Sänger aus England, der jetzt in Kerpen wohnt, seinen Namenszug in den Ton.
Und so sehen die Handprints des beliebten Sängers und Entertainers aus, der heute Abend mit eigener Band auftritt. Leider steht dabei das Publikum bei dieser Open Air Veranstaltung im strömenden Regen, so daß über seine Bühnenshow leider keine Fotos möglich sind. Klaus betrübt: „Ich mußt mit den Kameras regelrecht flüchten, wie gerne hätte ich doch MEIN „Super Girl“ aus seinem Munde gehört..., besonders nach so viel Jahren wiedereinmal live. Denn Graham Bonney erlebte ich vor über 40 Jahren schon mal, bei einer Schlagerparade in der alten Hofer Freiheitshalle.“
Zu sehen sollen die Handabdrücke dann einmal im „Fernweh Star-Museum“ sein, das gegenüber des Fernweparks geplant ist. Unter Glas und mit entsprechender Beleuchtung, damit durch die Licht-/Schattenwirkung die Reliefs der Handabdrücke besonders schön zur Geltung kommen.
Fotos: Sascha Eibisch
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