Handprints von de Winter im Sommer
KEVIN DE WINTER wird der "Der Sänger mit der unverkennbaren Stimme" genannt. Wer ihn einmal erlebt hat, wird sich seiner Ausstrahlung nicht entziehen können. Der Künstler hat sich zum Ziel gesetzt, mit jedem einzelnen Titel seiner Lieder eine spezielle Botschaft an sein Publikum weiterzugeben. Er stellt damit gleichzeitig einen hohen Anspruch an die Schlagermusik im allgemeinen.
Im Winter 2009 besuchte Kevin den Hofer Fernwehpark und signierte dort, an einem bitterkalten Wintertag, sein STAR-SCHILD. Da konnten wegen der eisigen Kälte seine Handabdrücke natürlich nicht durchgeführt werden, die man auf einen späteren Zeitpunkt verschob.
Heute nun, im Sommer 2010, war es soweit. Kevin de Winter stattete dem Fernwehpark wieder einen Besuch ab, im Gefolge einige seiner treuesten Fans, von weit her kamen und es sich nicht nehmen ließen, bei dieser Ehrung mit dabei zu sein.
Wie bei jeder Handprint-Aktion erkärt Fernwehpark Initiator Klaus Beer zuerst was zu tun ist, um möglichst plastische Handabdrücke zu hinterlassen und demonstriert es schon mal entsprechend: „Zuerst beide Hände mit gespreizten Fingern knapp über der Tonoberfläche anvisieren, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, denn die Unterschrift muß danach auch noch Platz finden.“
Gemäß den Vorgaben von Klaus legt Kevin schon mal seine Hände auf den Ton.
„Und dann am besten mit der linken Hand beginnend, einfach hinein in die grauel Masse – und mit der Rechten jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig, eindrücken.
„Wenn der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst hinein“, erklärt Klaus weiter.
Und „Action“. Nicht nur für den Fotografen legt sich Kevin mächtig ins Zeug, denn er will wunderschöne, pllastische Handprints hinterlassen.
Und dann das Ganze natürlich auch umgekehrt mit der anderen Hand.
„Yes, und nochmal mit voller Power“, ruft Klaus Beer und animiert Kevin de Winter nocheinmal zur Höchstleistung.
Die wichtigste Pose: Das Friedenszeichen – und so manche Hofer verschlafen diese Botschaft...
Was folgt, ist die wichtigste Pose des Shootings: Das Friedenszeichen, hinter den STAR-STERNEN, die ähnlich des „Walk of Fame“ in Hollywood im Gehweg vor der exotischen Schilderkulisse eingelassen sind. Hier in Hof wird der Sternenwalk jedoch „Boulevard der Humanität“ genannt. Passt also alles genau zusammen, denn die Sterne erhalten nur Stars und Prominente, die sich in ganz besonderer Weise für hilfsbedürftige Menschen auf der Welt engagieren. Zusammen mit den Handabdrücken bilden Sie eine der Kernaussagen der GLOBALEN BEDEUTUNG des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts.
Klaus Beer: „Der Fernwehpark ist also weit mehr als nur buntes Blech auf Holzpfosten, man muß sich nur mit der dahinterstehenden Botschaft beschäftigen. Leider wissen selbst heute viele Hofer – nach 10 Jähren – immer noch nicht so recht, um was es da im Fernwehpark geht – obwohl das Projekt zwischenzeitlich internationale Anerkennung erlangt hat. Ein Armutszeugnis für so manchen Hofer, der ebenfalls noch nicht mitbekommen hat, daß mittlerweile über 3000 Presseberichte weltweit über das Projekt erschienen sind und so den Namen Hof in alle Welt hinauskatapultiert haben...
Da macht der sympathische Schlagersänger gerne mit. Denn mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV oder Bühne geehrt, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für den Frieden in der Welt, für Kevin de Winter sehr wichtig, da er wie erwähnt, auch in seinen Liedtexten großen Wert auf Inhalt, Aussage und Botschaft legt.
Jetzt müssen die Handprints nur noch signiert werden. Dazu ritzt Kevin seinen Namenszug in den Ton.
Kommt man sich da nicht schon fast wie in Hollywood vor? Umgeben von Star-Sternen des dortigen „Walk of Fame“ und dazu noch die Star-Handprints wie vor dem „Mann`s Chinese Theatre“ auf dem Hollywood Boulevard in L.A.
Und so sieht das Ergebnis aus. Sind sie nicht super geworden?
Gruppenbild mit der Crew der Textwriter von Kevin de Winter.
Und mit Fans, die zu der Ehrung heute extra von weit her angereist kamen, darunter aus Dresden und Frankfurt.
Last not least darf ein Besuch seines Star-Schilds nicht fehlen. Klaus hat dieses bewußt zu dem von Chris Roberts plaziert, da beide zusammen in Nürnberg aufgetreten sind und Klaus Beer Kevin de Winter dort auch das erste Mal kennenlernte.
Nach ein paar Tagen des Lufttrocknens werden die Handabdrücke vom Hofer Töpferladen, der auch den Spezialton für Starprints nach Geheimrezept entwickelt hat, steinhart gebrannt. Danach sollen sie im „Fernweh Star-Museum“, das gegenüber des Fernwehparks geplant ist, ausgestellt werden. Im Rahmen und unter Glas und mit entsprechender Beleuchtung, damit durch die Licht/Schattenwirkung die Reliefes der Abdrücke noch deutlicher zum Vorschein kommen.
Fotos: Sascha Eibisch