Back to the roots: Ein "Tonmeister" verewigt sich in Ton
Die Musik der Gruppe "HAINDLING" ist Popmusik mit einer Mischung von Jazz und bayerischer Volksmusik. Bei den Kompositionen von Hans-Jürgen Buchners fließen zudem, durch sein Interesse für exotische Instrumente, auch afrikanische, tibetische und chinesische Klangwelten mit ein - was wiederum zum Thema "Fernwehpark" passt. Überhaupt eröffnen sich mit "Haindling" Parallelen zu "Schild + Ton", die es so bislang in der Geschichte des Fernwehparks noch nicht gab.
Nach der Signierung seines STAR-Schildes folgen sie Handabdrücke in Ton.
Wie der Künstlername "Haindling" mit der Verbindung zu dem Ortsschild "Haindling" steht und so der Grundidee des Fernwehparks in idealster Weise entspricht, so tut sich bei den Handabdrücken schon wieder eine Besonderheit auf.
Hans-Jürgen Buchner ist kein Nobody in Sachen "Ton", in denselbigen er nun mit seinen Händen gebeten wird. Buchner ist gelernter Töpfer und weiß ganz genau, wie man mit der "grauen Masse" umzugehen hat.
Eigentlich könnte sich Fernwehpark Initator Klaus Beer alle Worte sparen. Soll er einen Fisch erklären, wie er zu schwimmen hat? Trotzdem empfiehlt Klaus Beer eine Reihenfolge, die aus der Erfahrung bei bislang über 100 Stars zu plastischen Handabdrücken führen. Klaus: "Zuerst beide Hände knapp über der Tonoberfläche anlegen, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten, und dann am besten mit der linken Hand zuerst hinein in den Ton..."
..."und wenn dann alle beiden Abdrücke fertig sind, bitte die Hände noch nicht säubern, denn sie müssen dann noch so hochgehoben werden für das Friedenszeichen. Und wenn man dabei noch etwas Tonrückstände an den Handflächen sieht, ist das Ganze noch authentischer".
Na dann laß uns mal beginnen. Hans-Jürgen Buchner krempelt vorsichtshalber schon mal die Ärmel hoch.
Klaus Beer erkärt weiter: "Und jetzt mit der anderen Hand jeden einzelnen Finger langsam, aber kräftig eindrücken".
Fotoshooting wie auf dem "Walk of Fame" in Hollywood: Bei aller Arbeit, bitte immer wieder einmal einen Blick in die Kameras der Fotografen...
"Sobald der Ton die Körperwärme angenommen hat, gleiten die Finger fast wie von selbst in die Masse", sagt Klaus und könnte sich schon wieder schelten. Hat er doch diesmal einen Prominenten vor sich, der das Töpferhandwerk von der Pike auf gelernt hat und sogar Meister seines Fachs ist.
Und das Ganze dann nochmal mit der rechten Hand.
Jetzt müssen die Handabdrücke nur noch signiert werden.
Und jetzt folgt die "berühmte" Pose, das Zeichen für den Frieden in der Welt. Denn mit den Handabdrücken werden die Stars nicht nur geehrt für Ihre Erfolge in den Genres "Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern heben damit auch gleichzeitig symbolisch die Hand für den Frieden in der Welt.
Da macht auch Hans-Jürgen Buchner gerne mit, verbindet er doch auch mit seiner "Weltmusik" Kontinente und Völker miteinander. Wie es auch der Globale Bedeutung des multikulturellen und völkerverbindenden Projekts "Fernwehpark" entspricht.
Zum Schluß müssen noch Fotos sein, die alles auf einem Bild zeigen: Star-Schild "Haindling", das Ortsschild von "Haindling" und die Handabdrücke von "Haindling" Hans-Jürgen Buchner.
Nach einigen Tagen des Lufttrocknens werden die Handprints vom Hofer Töpferladen, der den Spezialton entwickelt hat und der auch noch einem Tag verformbar ist, steinhart gebrannt. Zu sehen sein werden die Handabdrücke dann einmal im "FERNWEH Museum DINER Star-Cafe", das gegenüber des Fernwehparks geplant ist. Natürlich unter Glas, mit entsprechender Beleuchtung und mit einem Touch von HOLLYWOOD.
Das dürfte "Tonmeister" Buchner noch inteessieren: "Früher verwendeten wir wie eben in Hollywood echten Beton, aber da war Nervenkrieg vorprogrammiert. Entweder der Beton zog so schnell an, daß der Star, wurde er mal von der Presse in Beschlag genommen und etwas später kam, dann nicht mehr heineinkam oder die Mischung war so dünn, daß die Handabdrücke auf der Fahrt zurück wieder "verrüttelten". So kam man auf die Idee mit dem Ton, den sogar KURT FELIX vom Fernwehpark anforderte und in seiner Schweizer TV-Sendung "Auf dem Roten Teppich", verwendete.
Fotos:
Ralf Standtke
Klaus Ackermann