Hofer Fernweh-Park Hofer Fernweh-Park

 

HOLLYWOOD in HOF

Handabdrücke in Beton - PETER KRAUS war der ERSTE !

Die Geschichte - Der Beginn

Nach dem „SIGNS OF FAME", den "Schildergrüßen der Berühmtheiten", gibt es bei der Ehrung von Stars eine weitere Aktion. Ähnlich den weltberühmten STAR-Handabdrücken vor dem Mann’s Chinese Theatre in Los Angeles / Hollywood, bittet Fernwehpark Initiator Klaus Beer die Stars nach der Signierung ihres Grußschildes noch, ihre Hände hollywoodlike in feuchten Beton zu drücken.

PETER KRAUS, die bekannte Rock’n roll Legende aus deutschem Lande, war der Erste, der seine Hände in den klebrigen Zement versenkte. Doch von der Idee bis zur Ausführung und letztendlich der Weiterentwicklung der Hand-Print-Aktion war es ein weiter Weg.

Fernweh-Park Initiator Klaus Beer setzte sich zuerst mit dem Geschäftsführer der Straßenbaugesellschaft Hof, Horst Schaller zusammen, um Möglichkeiten zur Realisierung zu besprechen. Denn es mußte ein besonderes Betongemisch sein. Nicht zu grobkörnig, sondern extrem fein und geradeso schnell bindend, dass der Mörtel noch vor Eintreffen des „Promis“ angerichtet werden kann. Nachdem Horst Schaller Probehandabdrücke mit seinen beiden Töchtern vorgenommen hatte, stimmte zwar schon das Mischverhältnis, aber zwischen Hollywood und Hof lagen noch Welten. Er schrieb deshalb an den Bundesverband der Deutschen Zementindustrie nach Nürnberg. Dort war man von der Idee so begeistert, dass gleich drei Mann hoch nach Hof fuhren, um alles vor Ort zu besprechen.

Während sich die Experten in Nürnberg die Köpfe über eine geeignete Rezeptur zerbrachen, gingen in Hof die Vorbereitungsarbeiten weiter, denn eine entsprechende Form mußte her, die auch für einen Transport geeignet sein sollte. Klaus Beer fand in Reiner Conrad, Inhaber von Conrad Metalldesign Hof, den richtigen Mann. Conradt, einer der vielen Sponsoren des Fernweh-Parks, hatte nämlich schon die Informationstafel und entsprechende Bleche sowie andere Konstruktionen angefertigt.

Beer: „Schade, dass ich nicht schon bei Anke Engelke, Freddy Quinn, US-Countrystar Willie Nelson oder bei Wencke Myhre soweit war. Jetzt muß ich versuchen, zu den Schildergrüssen nachträglich auch ihre Handabdrücke zu bekommen. Doch wer ist als nächster wieder in Hof oder in der Umgebung? Eigentlich sollte TV-Superstar Thomas Gottschalk der Erste sein... Als Klaus Beer eine persönliche Einladung von Peter Kraus zu einem Konzert in Bamberg erhielt, war ihm klar: „Der Peter ist’s“ Doch die Zementmischung war noch nicht vollendet. Die Entwicklung steckte noch in den Kinderschuhen. Jetzt mußte alles blitzschnell gehen.

Schaller fuhr mit Beer in eine Steinfabrik, um pulverfeines Steinmehl für das von den Nürnberger Zementexperten ausgetüffelte Rezept aus der Maschine zu kratzen. Danach ging’s mit der Form und der Geheimrezeptur nach Bamberg...

Prototyp - schreckliche Matscherei - aber wie in Hollywood

Als Peter Kraus in der Konzerthalle eintraf, erzählte ihn Klaus Beer schnell mal zwischen Aufzug und Zimmer von seinem Vorhaben. „Oh Gott...„ stammelte Peter nur und - immer noch freundlich - „ich komme gleich“. Doch der Peter war auf Tournee, reiste gerade aus Heilbronn an und hatte schon 25 anstrengende Auftritte in ganz Deutschland hinter sich. Von wegen wie beim ersten Mal mit einem Schild von der Freiheitshalle mit Klaus Beer hinunter zum Fernweh-Park fahren. Soviel Zeit war diesmal nicht drin. Auch hatte sich ein Fernsehteam des Bayerischen Rundfunks angesagt - und vor der Halle versammelten sich schon die ersten Fans.

Während Peter Kraus das TV-Interview gab, rührte Klaus Beer Zement. „Nur nicht zu viel Wasser, dann ist alles aus“. Schweiß floß in die Mischung. Jetzt schnell noch glatt streichen. Fertig. Und ein Teppich mußte noch her, denn dem Peter blieb ja nichts anderes übrig, als sich vor der Zementschale hinzuknien. Dann endlich war’s angerichtet.

Als der Peter kam, mußte noch das Fläschchen mit dem Haaröl her. Damit der Zement nicht an den Händen kleben bleibt und hässliche Flecken in den Abdruck reisst. Vorsichtig drückte Peter Kraus nun seine Hände in den grauen Brei. „Das ist aber weich“, sagte der Rock’ roll Star. „Wie lange muß ich denn die Hände da drin behalten?“

Als Peter Kraus nach ca. 30 Sekunden seine Hände vorsichtig aus dem Zement hob, hinterließ er wunderbare Abdrücke. „Wow, sind die nicht schön?“ Natürlich filmte der BR die gesamte Aktion.

Nun wird noch die Messingplakette mit dem Namen des Stars in den Beton gedrückt - und fertig ist das Kunstwerk a`la HOLLYWOOD.

„Shugar, Shugar Baby, oh Shugar, Shugar Baby...“ Als Peter Kraus dann wenig später auf der Bühne stand, mit den Hüften rollte und seinen unvergleichlichen Schluckauf in der Kehle in das Mikro hauchte, schlichen die Gedanken von Klaus Beer trotzdem mal kurz vom Rock zu der Terasse draussen am Bühneneingang. „Hoffentlich marschiert jetzt keine Katze quer durch den Zement...“

Doch viel schlimmer noch: Wie bekommt man die Handabdrücke heil nach Hof? Denn das damalige Gemisch war viel zu dünnflüssig und es dauerte ewig, bis der Zement antrocknete. Als Klaus später einen schneller anziehenden BETON verwendete entstand das Problem, daß die Stars nach dem Anrühren nicht mehr hinein kamen, hatten sie sich auch nur um wenige Mintuten verspätet, wenn sie z.B. noch von einem Fernsehteam aufgehalten wurden.

So war die Prozedur mit dem BETON ein harter, steiniger Weg- und Klaus Beer immer auf der Suche nach einer eleganteren, professionelleren Lösung...

PETER KRAUS war der ERSTE in BETON

Udo Jürgens - Vorreiter für FRIEDENSZEICHEN im geschmeidigen Ton

PETER KRAUS war der ERSTE, der seine Hände wie in Hollywood in richtigem BETON versenkte.

UDO JÜRGENS war der ERSTE, der seine Hände in ein Spezialgemisch aus geschmeidigen TON drückte.

Denn Klaus Beer gab nicht eher Ruhe, bis er DIE LÖSUNG hatte. Und die fand er durch den "Hofer Töpferladen". Deren Inhaberin, Rosemarie Wolfrum, entwickelte nach langem Tüfteln und Probieren einen Spezialton, der nach dem Eindrücken kaum Spuren an den Händen hinterläßt und der bei entsprechender Lagerung noch gute zwei Tage verformbar bleibt. Eine ideale Lösung, die selbst KURT FELIX aufgriff und in seine Schweizer Fernsehshow "auf dem Roten Teppich) übernahm. Der "Töpferladen" schickte dazu regelmäßig den Hofer Spezialton in die Schweiz...

Und sollte Klaus Beer einmal einen Hollywoodstar in Los Angeles trefffen und die Handprints dort vornehmen, könnte er das Tongeschmisch auch mit nach Amerika nehmen.

Aus der Situation heraus entwickelt

Beide großen Sänger sind also Vorreiter für eine ganz besondere Idee des Fernwehparks gewesen, der dann viele, viele Stars und Prominente aus Musik, Film, TV, Bühne, Sport und Politik folgten. Bislang über 300 an der Zahl.

Wie vieles im Fernwehpark, hat sich alles aus der Situation heraus entwickelt. Denn das Projekt besitzt, ausser dem "Sign Post Forest" in Watson/Lake, Kanada, keine Denkschablonen und Vergleichswerte. Und auch von dem kanadischen "Schilderwald" hat sich das Hofer Projekt schon entfernt, gilt durch seinen integrierten Friedensaspekt und den Stars im "Signs of Fame" - mit Schild und Handabdruck - als weltweit einmalig - und hat internationale Anerkennung gefunden.

Bei PETER KRAUS und UDO JÜRGENS fehlten auch noch die Abdeck-Leiste mit dem Namen des Fernwehparks an der Frontseite der Platte. Bei Peter wurde sogar noch auf die Signatur des Tons verzichtet, er erhielt dafür eine Messingplakette, die in das Gemisch eingedrückt wurde.

Auch das formschöne Untergrundgestell, auf dem die Tonform, allen Druck standhaltend, eingesetzt wird, war noch nicht da. Anstelle dessen nahm man einen Stuhl, legte die Form mit dem Beton auf einen Tisch oder wie hier bei Peter Kraus einfach auf den Fußboden. Klaus Beer mutete den Stars also ganz schön was zu.

Ebenso suchte man vergeblich die Stellage, auf der nach der Signierung das Star-Schild aufgestellt wird, damit es beim Fotoshooting im Hintergrund immer mit auf dem Bild ist.

Und das Wichtigste, neben all dem Technischen: Damals gab es auch die berühmte Pose als Zeichen für den Frieden in der Welt noch nicht - das Bild, bei dem die Stars nach dem Eindruck die Hände heben und damit symbolisieren: "Ja, ich bin dabei. Ich stehe hinter der Idee und Globalen Bedeutung des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts Fernwehpark und helfe mit, diese Friedensidee um die ganze Welt zu tragen".

Deshalb heißt es in den nachfolgenden Fotostories immer: "Mit den Handabdrücken in Ton werden die Stars nicht nur für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV oder Sport geehrt, sondern heben damit vor allem symbolisch die Hand für den Frieden in der Welt."

Ob`s der Peter nochmal tut?

So kann dem Peter gar nicht genug DANKE gesagt werden, daß er damals sozusagen das "Versuchskaninchen" spielte - und damit eine Supersache in Gang setzte, der bislang viele Stars gerne folgten - ja mehr noch, mit wahrer Begeisterung mitmachten und weiter mit Freude dabei sind, dieses aussergewöhnliche Friedenszeichen zu setzen.

Leider war Peters Prototyp doch noch nicht so ausgereift - und die gehärtete Tafel erhielt große Risse, ja zersprang regelrecht. So hofft Klaus Beer, daß es nocheinmal eine Gelegenheit gibt, bei der Peter Kraus backstage eines Konzerts seine Hände nocheinmal verewigt. Diesmal aber professionell: Im geschmeidigen Ton...

Star-Handabdrücke der ersten Stunde

Echt Unikat und museal: Die Star-Handabdrücke, die in den Anfängen des "Signs of Fame" noch mit Zement angefertigt wurden.

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