Einmal fühlen - der ganz anderen Art
Normalerweise tasten ihre Hände den menschlichen Körper ab, doch diesmal ist ausnahmsweise auch bei ihr einmal etwas "ganz anders", bei Frau Dr. Rubin, die leidenschaftlich immer gerne andere Wege geht, alles anders macht, als man es gerade erwartet. Nun ist es mal umgekehrt. Nicht Gips bettet den Knochen eines Patienten, sondern eine "weiche, graue Masse" umschließt ihre eigenen Finger, die Handinnenflächen, und das alles, obwohl ihr gar nichts fehlt...
Nach der Signierung ihres STAR-Schildes ist Feelilng HOLLYWOOD angesagt. Die Hände von Frau Dr. med. FRANZISKA RUBIN sollen in Ton verewigt werden. Bevor es losgeht, erklärt Fernwehpark Initiator Klaus Beer wie immer zuerst, was zu tun ist, um möglichst plastische Abdrücke zu erhalten: "Beide Hände knapp über der Tonoberfläche anfixieren, um ein Gefühl für den Abstand zu erhalten..."
"... und dann am besten mit der linken Hand zuerst hinein in den Ton."
Fotoshooting a,á Hollywood. Noch hört Frau Doktor auf Klaus Beers Anweisungen, aber das soll sich bald ändern...
"Ich kann so keinen rechten Druck ausüben, ich mache es einfach mal anders..." sagt´s, löst sich aus der Hockposition, nimmt eine aufrechte Stellung ein und: "Oh nein", drückt die andere, rechte Hand "andersrum" in den Ton. Klaus Beer ist entsetzt - und begeistert zugleich. Das hat es noch nie gegeben, keiner der über 100 Stars ist bisher auf die Idee gekommen, eine Hand von der anderen Seite aus einzudrücken.
Ein bisschen Anstrengung gehört dazu, aber Spaß scheint es doch zu machen. Je mehr Frau Doktor drückt, desto begeisterter wird der Fernwehpark Initiator. "Premiere, das ist Premiere", sagt Klaus und fügt bewundernd dazu: "Sie sind der erste Star, der das so gemacht hat. Aber sieht echt super aus."
Anstrengung und Spaß sind Frau Doktor in das Gesicht geschrieben...
Durch die Hitze im Auto und die lange Fahrt hat der Ton vielleicht doch schon etwas angezogen - also noch mal feste mit "Hau Ruck" hinein.
Der Schalk blitzt Frau Dr. Rubin aus den Augen. Hollywoodfeeling in Leipzig für den den "Signs of Fame". Der Fernwehpark in Hof macht's möglich.
Jetzt müssen die Handabdrücke nur noch signiert werden.
Bitte sehr - das sind sie. Sind sie nicht schön geworden?
Fast hätte es Klaus Beer vor lauter Begeisterung vergessen. Die berühmte Pose, mit der die Prominenten neben ihrer Ehrung für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport symbolisch auch die Hände heben für den Frieden in der Welt.
Doch Frau Doktor hat auch da eine andere Idee. "Friedenszeichen, das geht doch so". sagt sie. Sie macht das Victory Sign und zeigt nicht die flachen Hände, wie sonst üblich. Kaum zu verwundern, denn sonst wäre sie nicht Frau Dr. med. Franziska Rubin...
Natürlich muß jetzt dazu auch das STAR-Schild mit auf's Bild.
Durch den Spezialton sind die Hände nicht wirklich schmutzig geworden. Frau Dr. Rubin scheint erstaunt zu sein. Klaus Beer: "Die ersten Abdrücke fanden noch mit echtem Beton statt. Das ging dann nicht so sauber ab und war eine aufwendige Zeremonie, bis der Ton vor Ort angemischt war..."
Als "Beweis" für ihre Aufnahme in den "Signs of Fame" müssen die beiden Attribute, das signierte Star-Schild und die Handprints. zusammen präsentiert werden.
Und so sieht das Ergebnis closup aus.
Jetzt müssen die Handprints nur noch ein paar Tage in der Luft trocknen, bevor sie vom Hofer Töperladen im Brennhofen steinhart gebrannt werden. Bald zu sehen dann im "STAR-Museum", das gegenüber des Fernwehaprks die Handabdrücke von über 100 Prominenten präsentieren wird.