HOLLYWOOD-STAR Maximilian Schell
Neben der Aufnahme von Maximilian Schell mit einem persönliche Schildergruß in den "Signs of Fame" wurde der weltbekannte Filmstar aus HOLLYWOOD wie in Hollywood mit seinen Handabdrücken in Beton verewigt.
Doch das wird Nervenkrieg vom Feinsten. Maximilian Schell kommt viel zu spät vom Abendessen in die schon vollbesetzte Halle. Journalisten und Fernsehen erwarten ihn. Und der Beton steht auch schon bereit - ist überreif. Eigentlich hätte die Aktion schon vor 10 Minuten erfolgen sollen. Ob er mit den Fingern überhaupt noch eindringen kann? Niemand konnte ahnen, dass er sich so verspäten würde. Vor zwanzig Minuten wurde mit dem Mischen und Auskleiden der Form begonnen. Schwerstarbeit. Danach muß immer alles blitzschnell gehen.
Maximilian Schell, in Mantel und Schal, will sofort in die Halle. Doch dann sieht er Klaus Beer, erinnert sich an sein Versprechen, seine Handabdrücke vor der Lesung zu hinterlassen. Zuerst will er nur mit einer Hand. Beer "Ich bitte ihn, beide in den Zement zu legen. OK. Er drückt, legt sein ganzes Gewicht darauf. Ob ich etwas nachhelfen soll, wie bei Peter Maffay auf seine Finger drücken? Ich getraue mir das ehrlich gesagt nicht. Ehe ich weiter darüber nachdenken kann, wird er in den Saal gerufen. Die Leute wollen den Weltstar sehen...""
Von HOLLYWOOD träumen...
muß MAXIMILIAN SCHELL nicht. Denn er hat bereits dort gedreht und ist in der Traumfabrik noch immer eine anerkannte Persönlichkeit.
Und was er heute gemacht hat, war HOLLYWOOD PUR, denn er hat seine Hände, wie in Los Angeles heute noch üblich, in echten ZEMENT gedrückt. Zu einer Zeit, in der auch der Fernwehpark noch BETON für die Handprints verwendete.
Für Fernwehpark Initiator Klaus Beer bedeutete dies aber immer Nervenkrieg pur. Denn entweder war der Ton zu fest, oder ein anderes Mal wieder zu weich. Verwendete man einen schnell anziehenden Zement konnte es passieren, daß der Star, wenn er auch nur etwas später kam, so wie in dem Fall Maximilian Schell, nicht mehr in die Masse eindringen konnte. War er dagegen zu weich angerührt bestand die Gefahr, daß die Handabdrücke auf der Rückfahrt wieder "zerrüttelt" wurden. Nervenanspannung also immer vom Feinsten.
Vom Beton zu Ton und Friedenspose - eine Entwicklung
So war Klaus Beer natürlich sehr froh, als eines Tages der Hofer Töpferladen die Lösung brachte. Man entwickelte dort nur für die Star-Prints einen Spezial-TON, der bei entsprechender Lagerung gut 2 Tage verformbar bleibt und für den Star selbst eine sehr saubere Angelegenheit darstellt.
Und wie man sieht, verwendete Klaus Beer damals auch noch nicht das formschöne Gestell, auf dem die Tonform plaziert wird, auf der man dann in der Hocke wunderschöne Abdrücke erzielen kann. In Hockstellung deshalb, damit das zuvor signierte Grußschild, das auf einer Stellage gestellt den Hintergrund ausfüllt, bei dem Fotoshooting der Handprint-Aktion auch immer mit im Bild ist.
Eine Ära des Fernwehparks also, in der so einiges an optischer Umsetzung, auch des Friedensgedankens, noch nicht vorhanden war. So auch nicht das Heben der Hände nach dem Eindrücken als Friedensbezeugung. Die wichtigste Pose der Aktion, bei der die Stars sich mit ihrem bekannten Namen hinter die Idee und Globale Bedeutung des Projeks stellen und mithelfen, dessen Friedensidee um die ganze Welt zu tragen.
Denn mit den Handabdrücken alá Hollywood werden die Stars nicht nur geehrt in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern setzen damit vorallem symbolisch ein öffentliches Zeichen für den Weltfrieden. Und daran beteiligt sich auch der große Filmstar Maximilian Schell gerne, auch wenn er es heute damit noch etwas anstrengender hat als so manche nachfolgenden Kolleginnen und Kollegen aus Film und Showbiz. Widerum aber gehen die Fotoaufnahmen jetzt schneller über die Bühne, da die nicht später üblichen Posen des Shootings abgearbeitet werden müssen.
Wie vieles im Fernwehpark, hat sich alles aus der Situation heraus entwickelt. Denn das Projekt besitzt, ausser dem "Sign Post Forest" in Watson/Lake, Kanada, keine Denkschablonen und Vergleichswerte. Und auch von dem kanadischen "Schilderwald" hat sich das Hofer Projekt schon entfernt, gilt durch seinen integrierten Friedensaspekt und den Stars im "Signs of Fame" - mit Schild und Handabdruck - als weltweit einmalig - und hat internationale Anerkennung gefunden.
Star-Handabdrücke der ersten Stunde
Echt Unikat und museal: Die Star-Handabdrücke, die in den Anfängen des "Signs of Fame" noch mit Zement angefertigt wurden.