Hofer Fernweh-Park Hofer Fernweh-Park

 

Weltstar Giora Feidman

- der Maestro - im "Signs of Fame".

Leonard Bernstein sagte über ihn: "Er überbrückt Klüfte zwischen Generationen, Kulturen und sozialen Unterschieden. Und er tut all dies mit künstlerischer Vollendung".

GIORA FEIDMANN, in Buenes Aires geboren, zählt zu den weltweit bedeutendsten Instrumentalsolisten der traditionellen jüdischen Klezmer-Musik. Bei seinen Konzerten hat das Publikum das Gefühl, daß seine meisterlich gespielte Klezmer manchmal zu lachen scheint, dann wieder zu weinen, ja menschliches Empfinden in Musik umsetzen würde.

Auf Grund seiner besonderen Verdienste um die Aussöhnung zwischen Deutschen und Juden wurde Giora Feidman 2001 mit dem Großen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet und erhielt für sein jahrelanges musikalisches Engagement für die Versöhnung zwischen den Kulturen den Internationalen Brückepreis für Völkerverständigung 2005.

Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit aus deren eigener Homepage.

Giora Feidmann

Davon konnten sich auch die Zuhörer in der vollbesetzten Johanniskirche in Plauen überzeugen, wo Giora Feidmann zusammen mit Matthias Eisenberg an der Orgel ein Konzert gab. Gelegenheit, den Maestro für seine Musik zu ehren und ihn in den "Signs of Fame" des Hofer Fernweh-Parks aufzunehmen.

Fernweh-Park Initiator Klaus Beer: "Sigrid Lang, Inhaberin des Hofer Israelladens ‚En-Gedi', hatte den Kontakt hergestellt und wir erhielten einen Termin in Plauen. Der Wunsch von Sigrid Lang war es, ein Schild von dem weltberühmten Klarinettisten an dem vom 'Israelladen' gespendeten Pfahl anzubringen, an dem weitere Ortsschilder aus Israel bitte verlinken mit "Shalom": Friedenszeichen für den Hofer Schilderwald folgen sollen. Nach einer Anfrage über seine Agentur war Herr Feidman sofort bereit, seine Unterschrift auf das Grußschild zu setzen, womit er dokumentieren wollte, dass ihm der Frieden selbst ein großes Anliegen sei. Denn auch mit seiner Musik versucht Giora Feidman Menschenherzen zueinander zu bringen, was ihm bei seinen Konzerten auch immer gelingt.

Als wir die Johanniskirche betreten, erfüllt bereits Orgelmusik und die Klänge seiner Klarinette den Raum. Der Maestro ist noch in der Probe. Als diese beendet ist, kommt er auf uns zu und reicht uns die Hände. Er entledigt sich seines wärmenden Parkers und zeigt sich für die Fotoaufnahmen in einem traditionellen Gewand.

Ohne jegliche Starallüren studiert der Meister das Fernweh-Park Prospekt und lässt sich (wir reden am besten in Englisch, sagt er) von uns den Fernweh-Park erklären. Als wir auf die Starabbildungen in der Broschüre zu sprechen kommen, winkt er bescheiden ab. "Ich bin kein Star, ich bin ein ganz normaler Mensch."

Giora Feidmann Giora Feidmann

Nachdem wir Mr. Feidman von der völkerverbindenden Idee des Parks berichtet haben, greift er mit Freude zum Stift und signiert das Schild. Darunter setzt er "Shalom".

Giora Feidmann

"The King of Klenzmer" mit Fernweh-Park Initiator Klaus Beer, der stolz ist, den Maestro in den "Signs of Fame" aufnehmen zu dürfen. Denn die Welt seiner Musik kennt weder Grenzen zwischen Musikstilen noch zwischen Völkern. Es ist für ihn auch eine Selbstverständlichkeit mit dem Palästinenser Mawassii aufzutreten. Giora Feidman - ein Paradebeispiel für die Grundaussage des Fernweh-Parks als kosmopolitisch neutraler Ort mit völkerverbindendem Friedenssymbol.

Giora Feidmann

Für eine weitere Aufnahme mit Sigrid Lang deutet er das Unterschreiben nicht nur an, sondern signiert ein zweites Mal mit "Shalom".

Giora Feidmann

Wir hätten zu danken, für die Zeit, die er uns gewidmet hat. Doch Giora Feidman drückt uns die Hand und bedankt sich herzlich für die ihm zugedachte Ehrung, von denen er sicher in seinem Leben weit größere empfangen hat.

Bei seinem Konzert in Plauen zog er das Publikum von Anfang an in seinen Bann.

Giora Feidmann Giora Feidmann

Beginnend mit Felix Mendelssohn Bartholdys "Andante con variazioni D-Dur" lauschten die Gäste gespannt den Klängen seiner Klarinette, die mal leise, verhalten, dann wieder laut jauchzend alle Gefühlsrichtungen auszudrücken schien.

Giora Feidmann

Dazwischen erklang auch seine Stimme. Bei "Shalom Chaverim" animierte er die Zuhörer mitzusingen und überraschte nach dem aufwühlenden Lied mit einem ganz anderem Spiel "Der Entertainer", so unkompliziert und froh, dass keiner etwas dabei fand, so unterschiedliche Stücke nahtlos aneinander gereiht zu hören. Im Gegenteil: Lächeln auf allen Gesichtern. Es ist kein ernstes Konzert, es ist ein frohmachendes - und das ist seine Absicht.

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