Fitze Fitze Fatze, ratzfatz ist die Unterschrift auf dem Schild
HELGE SCHNEIDER im "Signs of Fame"
HELGE SCHNEIDER ist Multiinstrumentalist, Schauspieler, Film- und Theaterregisseur und Schriftsteller. In seinen Bühnenvorstellungen verbindet er improvisierten Klamauk mit Jazz und bedient die Erwartungen seines Publikums nie so, wie diese es von ihm erwarten, d.h. Helge Schneider ist ein Meister der Improvisation und nie in eine Schublade zu pressen. Er provoziert und verblüfft durch absurden Humor, den andere nie wagen würden, so zu präsentieren.
Den Durchbruch gelang Schneider 1994 mit dem Lied „Katzeklo“. Danach folgten die Singles „Fitze Fitze Fatze“, „Helgas-Möhrchen-Lied“ und „Käsebrot“. Zwischen 1993 und 2007 drehte Schneider fünf Kinofilme: „Texas – Doc Snyder hält die Welt iln Atem“, „00Schneider – Jagd auf Nihil Baxter“, „Praxis Dr. Hasenbein“, „Jazzclub – Der frühe Vogel fängt den Wurm“ und „Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler“.
Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie Bgider geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.
Im Winter 2007 und 2008 tourt er mit seiner Band unter dem Titel „Akopalüze Nau!!! durch Deutschland. Fernwehpark Initiator Klaus Beer und seine Crew trifft Helge Schneider dabei in Bamberg.
Die Star-Schild Signierung
Es schüttet wie aus Eimern, darunter mischen sich auch einige Schneeflocken, als das Fernwehpark Star-Mobil vor der YAKO-Arena in Bamberg vorfährt. „Bamberg an der Bam“, wird Helge später zu diesem Auftrittsort sagen. „Ich habe eine Landkarte gekauft, und da war Bamberg drauf…“ Schon diese wenigen Sätze charakterisieren einen Ausnahmekünstler, von denen es in der Comedylandschaft nur wenige gibt. „King Helge“ müsste er heißen und an deren Spitze stehen.
Initiator Klaus Beer und FWP Fotograf Ralf Standtke checken den Backstagebereich der Halle, um eine günstige Location für das Fotoshooting zu finden. Ein möglichst einfarbige Wandfläche, damit kein störender Hintergrund von dem Künstler ablenkt. Beer geht ins Catering und trifft dort auf eine nette Dame, die sagt, dass Helge und sein Manager noch gar nicht in der Halle sind und erst in ca. 30 Minuten eintreffen. Man besichtigt die von Klaus Beer vorgeschlagene weiße Backstein-Wandfläche und plötzlich, als Klaus gerade beginnt, Schild, Stellage, Tonform, Hocker und Kameras dorthin zu bringen, erscheint Helge.
„Hallo, da geh ich doch gleich mal mit“, sagt er und kehrt aber sofort wieder um, als Klaus sagt: “Wir haben aber noch nicht ganz aufgebaut“. Helge macht auf dem Absatz kehrt und meint „Dann komm ich später wieder...“
In Windeseile wird das Star-Schild aufgestellt, die Tonform für die Handprints vorbereitet, die Kamera an den externen Akkupack angeschlossen. „Kann Helge jetzt kommen?“ fragt ein junger Mann – und schon ist Helge wieder zur Stelle: „Hallo“.
Getroffen bei Thomas Gottschalk
Klaus ist überrascht. Er hat Helge Schneider etwas fülliger und vor allem älter in Erinnerung. Heute steht ein schlanker, ja jugendlich wirkender Mann vor ihm. In den über 10 Jahren des ersten Kennenlernens hat sich Helge umgekehrt verwandelt. Er ist „gejüngt“. Klaus hat nach dieser langen Zeit einen gesetzen, „alten Mann“ erwartet. Oder ist das gar nicht Helge? Vielleicht ein Double? Bei Helge weiß man ja nie…
„Wir kennen uns“, sagt Klaus Beer und Helge sagt“: „Ich weiß“. Klaus: „Oh, Sie erinnern sich, woher denn? „Weiß ich nicht mehr“, sagt Helge trocken. Es ist schon jetzt zum Schießen…
Klaus versucht in Kürze, Helge auf die Sprünge zu helfen: „Wir begegneten uns, es müssen jetzt fast 15 Jahre her sein, bei Thomas Gottschalk in der Sendung ‚Wetten dass…’ in Hof. Ich war damals Saalkandidat. In Hof wurde erstmal die Prominentencouch gegen eine Loge getauscht, in der meine Frau Erika und ich bewirtet wurden. Mit Sekt und Pralinen. Sie waren damals mit ihrem Hit ‚Katzeklo’ der Star-Gast’.“
Da geschieht das Unglaubliche. Helge sagt: „Ja ich erinnere mich“. Und das nach so langer Zeit, in der der Künstler soviele Tourneen absolviert, Filme gedreht und soviele Menschen getroffen hat. Und da erinnert er sich an Klaus in der Loge bei ‚Wetten dass“ in Hof.
„Und Sie haben dann gleich ein Erdbeer-Schnittchen genascht, die wir von Gottschalk serviert bekommen haben.“, sagt Klaus. „Ich war danach im Krankenhaus….“ antwortet Helge trocken.
Und fragt nach: „Wie war doch gleich mal die Wette? Hat damals Gottschalk gewonnen oder verloren?“ Klaus sagt: „Meine Wette war…“ Doch das kann man in unserer Star-Geschichte über die Aufnahme von THOMAS GOTTSCHALK in den „Signs of Fame“ erfahren…
Leider existieren von diesem Gespräch zwischen Helge und Klaus keine Fotos. Trotz bislang über 200 Startreffs sieht man, daß die FWP-Fotografen immer wieder neu gebrieft werden müssen, um auch wirklich alles im Bild festzuhalten. Vorausgesetzt, der Star hat nichts dagegen, auch neben der offiziellen Ehrung fotografiert werden. Um in unseren Stimmungsberichten die Leser aber hautnah an den Star-Treffs teilhaben zu lassen, sind solche Bilder einfach wichtig.
Es geht los
Helge Schneider ergreift den Stift und sagt und sagt mit Blick zum Fotografen: „ „Ich halte das Schild etwas schräger, wegen der Reflexion“. Das hat von den 200 Stars im Signs of Fame noch niemand beachtet. Ein echter Profi, der Doc Snyder.
Fitze Fitze Fatze, ratzfatz ist die Unterschrift auf dem Schild. „Und einen Blick in die Kamera bitte...“
So hat Klaus den Helge noch nie erlebt, zumindest aus dem Fernsehen nicht. Lachend, glatt rasiert. Er kennt ihn eigentlich nur mit Stoppelbart, nuschelnd und mit vorgeschobenen Kinn. So zweifelt Klaus immer noch: Ob’s wirklich der „Echte“ ist?
Shake Hands mit einem Comedyman, der schon zu Lebzeiten eine Legende ist. „Und nun? War’s das? Ich muß noch viel telefonieren…“sagt Helge und ist schon wieder auf dem Sprung. Man weiß bei ihm nie, meint er es ernst oder ist es Spaß. „Hetz nicht so“, sagt Waltraud Raubold, die Fernwehpark Star-Agentin der Neuen Bundesländer, die heute mit Enkelin Celine, übrigens dem „Fernwehpark Maskottchen“, extra von Chemnitz nach Bamberg gefahren ist. Waltraud hat Helge schon öfters getroffen, schreibt sich mit dem „Hausmeister“, Helges „Sprachrohr“ und Newsletter-Versender und ist seit Jahren mit dem Management, sprich „Hausmeister“ in Kontakt, um Helge Schneider diese Ehrung zukommen zu lassen.
„Helge, Stop, es geht schon noch weiter“, sagt Klaus. Denn die Ehrung ist noch lange nicht zu Ende. Es folgen die Handabdrücke alá Hollywood, mit denen die Stars nicht nur geehrt werden für ihre Erfolge in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder Sport, sondern damit auch symbolisch die Hand heben für den Frieden in der Welt. Mit welcher „Hammer-Power“ Helge diese Aktion meistert, kann man in unserer seperaten Bildergeschichte HANDABDRÜCKE sehen.
Bevor Helge nun aber endgültig wieder im Catering verschwindet, bekommt das Fernwehpark Maskottchen Celine noch ein Autogramm.
Auch Waltaud Raubold bittet Helge, auf ihrem Star-Köfferchen zu unterschreiben, in dem sie immer alle Unterlagen zu den jeweiligen Star-Treffs transportiert. Eine echte „Fernwehpark-Star-Agentin“ eben.
Auf der Fahrt nach Bamberg hat Ralf in einem Ort bei einem Einkaufsmarkt gestoppt. „Was will er denn da jetzt? Wir müssen doch weiter...“ hat sich Klaus im Geheimen gefragt, der immer sehr nervös ist, wenn es zu einem Star-Treff geht. Denn auf den Straßen kann immer soviel passieren. Nichts schlimmer als ein Stau, wenn ein Termin im Nacken sitzt oder das Navi das Star-Mobil durch die Schrebergärten von Chemnitz lotst, wenn man z.B. zu Andy Borg nach Pobershau muß... Nervenkrieg vom Feinsten also immer. So ist auch Klaus auf der Fahrt zu Helge Schneider wie immer auf „180“, da Ralf nur nur gesagt hat: „Ich muß schnell mal was besorgen“. Was das war, sieht man hier. Ralf hat drei „Katzenklo-Reinigungs-Schieber“ gekauft, passend zu Helges Schneider „Katzeklo“-Song und Helge wird nun gebeten, auch diese schnell noch zu signieren. Toller Einfall des Fernwehpark Fotografen. Und Danke Helge, für Deine noch zusätzliche,private Autogrammstunde. Ist eben ein Pfundskerl, dieser Doc Snyder.
„Akopalüze Nau!!!-
Die ersten drei Titel seiner Tour „Akopalüze Nau“ dürfen fotografiert werden. Die Securities von Bamberg wachen mit Luchsaugen darüber, daß auch alle Presseleute nach dem dritten Song den Bereich vor der Bühne verlassen und auch keiner mehr heimlich ein Objektiv von hinten Richtung Bühne richtet.
Aber das sind Klaus Beer und die Fernwepark Fotografen, die, vier an der Zahl und immer wieder mal wechselnd, ja gewohnt und beachten genau alle Vorschriften. Denn man ist ja in den Hallen Gast und will immer in guter Erinnerung bleiben, beim Veranstalter, beim Management und natürlich beim Star selbst.
Anbei nun einige Stimmungsbilder, die Klaus Beer mit der „langen Tüte“ schießt.
Die von Helge Schneider praktizierte Form extremen Unsinns fand schnell Anhänger, vor allem Jugendliche zählen zu seinen Fans. Und diese bilden heute auch die Mehrzahl in der fast vollbesetzten Halle. Aber Helge Schneider wurde aber auch Zielscheibe heftiger Kritik. Seine Kunst wird lange Zeit als „bedauernswerte Zeit-Erscheinung des Humorverfalls“ bezeichnet. Heute ist sie Thema kulturwissenschaftlicher Arbeiten.
Elegant, elegant. Ein ganz anderer „Snyder“ begrüßt sein Publikum. Natürlich dürfen dabei auch die „Trompeten von Mechico“ nicht fehlen.
Mit dabei, ein „Mann ohne Knochen“, der zwischen Helge Schneiders Darbietungen sich verrenkt und mit Komik-Akrobatik die Themen illustriert.
„It’s Tee Time“. Immer wieder erscheint ein Butler und serviert frischgebrühten Tee für den „Meister der Comedy“, der heute, anders als sonst, sehr schick, mit dunklem Anzug, Krawatte und weinfarbenem Einstecktuch, auf der Bühne brilliert. Nix mit „Mechico-Sombrero“ oder Pappglatze, wie auf dem Pressefoto, das er Klaus Beer zur Anfertigung seines Star-Schilds gemailt hat.
Helge achtet heute auf Eleganz und verbringt Minuten damit, sich auf der Bühne den Kamm durch seine lange Mähne zu ziehen. Die verschiedenen Gesichtsaudrücke und Grimassen sind dabei ein Teil des Programms.
Einordnen, nein, das kann das Publikum diesen Part sicher nicht. Wie auch, denn niemand ist gewiss, ob Helge noch in der Garderobe wußte, was er jetzt gerade tut. In einer anderen Stadt kann’s auch wieder der Kamm sein, oder auch was ganz anderes...
Udo Lindenberg ist mit dabei...
Eine der umwerfendsten, ja fantastischten Parodien von Helge Schneider ist die von UDO LINDENBERG. Schließt man die Augen, glaubt man, Udo persönlich zusammen mit Helge am Flügel sitzen zu hören. Der Wechselgesang der Beiden ist einfach genial.
Leider zählt Udo Lindenberg noch nicht zu den bislang über 200 Stars im „Signs of Fame“, und das, obwohl sich Udo Lindenberg so stark macht für die Hilfsbedürftigen auf unserer Welt. Auch plant er in Hamburg die Einrichtung eines Museums, "eine ständige Panik-Zentrale", wie dieser Tage zu erfahren war. Gerne würde Klaus Beer Udo Lindenberg mit Star-Schild und Handabdrücken, wie auch heute Helge Schneider, für seine Erfolge ehren und damit gleichzeitig ein Zeichen für den Frieden in der Welt setzen lassen. Doch bisher hat sich noch keine Gelegenheit ergeben, damit an ihn heranzutreten. Doch vielleicht kann Helge ein bischen behilflich sein? Das wäre Klasse. Denn auf Grund seiner Hilfsunternehmen gehört der Kult-Rocker einfach in den „Signs of Fame“ des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts.
Wer das hinten am Schlagzeug mit der Aufschrift „PETE“ wirklich ist, ahnt in diesem Augenblick, als diese Bilder gemacht werden, noch keiner von der Fernwehpark Crew...
Und immer wieder gibt es Tee, für Helge. Dabei scheucht er seinen „Butler“ mit dem roten Zirkusdirektor Kostüm ganz schön herum und hat ihn im Griff, wie auch die Zuschauer der vollbesetzten JAKO-Arena in Bamberg.
Begenung mit einer Drummer-Legend: Pete York
Die Show ist Ende. Beifall, Begeisterung! „Auf so einen Blödsinn, der faziniert, muß man erst mal kommen“, sagt eine Besucherin. Klaus Beer will gerade die Kameras zusammenpacken, da trifft er auf Ralf. Und dieser ist plötzlich nicht wiederzuerkennen. Der sonst kaum aus der Fassung zu bringende Fernwehpark Fotograf ist völlig aus dem Häuschen, ja man kann sagen, am Ausflippen. Hat Doc Snyder mit ihm eine Gehirnwäsche vollzogen?
„Ich habe soeben einen Fototermin mit Pete York ausgemacht“. Mit WEM?“ fragt Klaus verwundert. „Mit Pete York, dem weltbesten Drummer“, sagt Ralf. „Er spielt in Helges Band, ich habe erst jetzt geschnallt, das es DIESER PETE YORK ist. Eine Musik-Legende. Bekannt als Drummer bei der Spencer Davis Group.“
„Ihr erwischt Pete am besten hier“, sagt ein freundlicher junger Mann mit langen Haaren am Hinterausgang der Halle. Er muß gleich hier rauskommen“. Es ist, wie Klaus erst später, nach dem Studieren der Schneider-Homepage erfährt, der „Hausmeister“, der Manager von Helge Schneider, mit dem Klaus schon laufend wegen des Termins in Kontakt stand, ihn aber noch nicht, auch heute vor dem Konzert nicht, persönlich begrüßen und für die bislang gute Zusammenarbeit danken konnte.
Ralf, der früher bei vielen Bands mitgearbeitet hatte und ein echter Musikexperte ist, kennt alle guten Musiker der Rockgeschichte. So ist es für ihn heute ein ganz besonderes Erlebnis, IHN, die Drummer-Legende, Pete York, pesönlich zu treffen – und läßt sich natürlich gleich ein Autogramm geben.
Auch Fernwehpark Initiator Klaus Beer, hier mit Pete, ist der absolute Rock- und Oldie Fan. Für ihn war die Zeit der „Stones“ und der „Beatles“, mit deren Musik er groß geworden ist, die Songs der „Mamas and the Papas“, der „Tremelous“, die Hits von „Dave Dee, Dozy, Beaky Mich and Tich“, die Lieder von Procol Harum, Herman‘s Hermits, die der „Troggs“, der „Sweet“, „Nazareth“, „Pink Floyd“, „The Beach Boys“, „The Birds“, „Creedence Clearwater Revival“, der „Moody Blues“, „Manfred Mann“ „Dave Clark Five“, „Monkees“, „The Who“ oder eben der „Spencer Davies Group“ das Beste der Pop-Musikgeschichte.
Klaus Beer: „Das war einfach noch Musik. Mit Rap und Techno oder House etc. kann ich überhaupt nichts anfangen.“ So lebt Klaus Beer musikalisch nur in der Zeit der good olf Sixties und hat vor, gegenüber des Fernwehparks auch ein Fernweh-Star-Museum im Stil eines American Diner der damaligen Zeit zu errichten. Wie mit Blick auf die Schilder im Fernwehpark im „Kopfkino“ um die ganze Welt, so im Fernweh-Star-Musem eintauchen in die Zeit von Elvis und Co...
Und Pete York hat schon fast mit allen gespielt, eine Musik gemacht, die Ralf und Klaus ihr Leben lang begleiten wird.
Er spielt u.a. mit Spencer Davies, Steve Winwood, Chris Barber, Eric Clapton, Charly Watts, Alexis Korner, Klaus Doldinger, 2005 gründete er die Formation "Drum Legends". Von 2006 bis 2008 tourt York mit Helge Schneider durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.
Toll Pete, daß wir Dich auf diese Weise auch einmal kennenlernen durften.