Ski-Alpin-Athlet und 16-facher „Goldjunge“
der Paralympics – und menschliches Vorbild
Sportler können Vorbilder sein. Das gilt vorallem für Sportler, die mit einer Behinderung beachtliche Erfolge erringen. Zu Ihnen zählt einer aus dem Frankenland: GERD SCHÖNFELDER.
Der sympathische Ski-Alpin-Athleth gewann bei den letzten Paralympic-Rennen der Super-Kombination bei den Spielen in Vancouver 2010 seine 16. Goldmedaille. Damit ist er mit insgesamt 22 Medaillen bei Paralympcs der erfolgreichste Deutsche in der Geschichte der Paralympischen Winterspielen überhaupt.
Gerd Schönfelder ist 1970 in Kulmain geboren, einer Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Tirschenreuth, die zwischen Steinwald und Fichtelgebirge liegt, also in der näheren Umgebung der „Fernweh“-Stadt Hof sozusagen.
Der Ausnahmesportler im Behindertensport heimste nicht nur Goldmedaillen ein, er wurde auch mehrmals zum „Sportler des Jahres“ (Leserwahl „Der neue Tag“) gewählt, erhielt den Sportpreis des Bayer. Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber, den „Jetzt-erst-recht-Preis“ des Bayerischen Sportpreises und v.a.m.
Entnehmen Sie bitte die ausführliche Biografie der geehrten Persönlichkeit deren eigener Homepage.
Erstes Kennenlernen
Kennengelernt haben sich Gerd Schönfelder und Fernwehpark Initiator Klaus Beer bei der Eröffnungsveranstaltung von vier Wunsiedler Schulen, die für ihr Projekt „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ je einen PATEN für ihre Schule wählten.
Die Schülerinnen und Schüler wählten hier den Paralympics Sieger GERD SCHÖNFELDER, den Schauspieler und Intendanten der Luisenburgfestspiele MICHAEL LERCHENBERG, den Kabarettisten RICHARD ROGLER und KLAUS BEER, Intiator des Fernwehparks „Signs of Fame“ zu ihren Paten.
Schon damals war Klaus Beer klar. Gerd Schönfelder muß nicht nur als erfolgreichster Deutscher in der Geschichte der Paralympics Winterspiele in die „Signs of Fame“ verewigt werden, sondern auch als menschliches Vorbild, als Kämpfernatur.
Doch es sollte noch über zwei Jahre dauern, bis es endlich soweit war. Zwischenzeitlich wurden MICHAEL LERCHENBERG und RICHARD ROGLER in die „Signs of Fame“ aufgenommen und GERD SCHÖNFELDER machte 2010 nocheinmal richtig Furore. Er räumte bei den Paralympics Winterspielen n Vancouver so richtig ab. Schönfelder kehrte mit gleich vier Gold- und einer Silbermedaille aus Kanada zurück. Ein triumphaler Erfolg. Und jetzt natürlich ein Muss, schnellstmöglichst einen Termin zu seinem Einzug in die „Signs of Fame“ des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts zu finden.
Die Star-Schild Signierung
Montag, 7. Juni 2010. Klaus Beer ist aus New York und Washington D.C. zurück, wo er Reisegäste zu den Locations seiner Filmproduktionen führte. Das Wetter ist, nach herrlichen 25 Grad C in NYC, endlich auch in Deutschland gut und so kann der Tag nicht schöner sein, als GERD SCHÖNFELDER im Fernwehpark eintrifft. Herzlich heißt ihn Klaus Beer bei strahlendem Sommerwetter willkommen.
Klaus Beer freut sich sehr, daß der sympathische Ski-Alpin-Athlet nach Olympiagoldmedaillen Gewinnern wie Rosi Mittermaier (Ski) Heike Drechsler (Leichtathletik Weitsprung), Birgit Fischer und Natasa Janic (Kanu) sowie Ole Bischof (Judo) heute nun auch im Kreis der Goldmedaillen-Gewinner des „Signs of Fame“ verewigt werden kann.
Auch Gerd Schönfelder freut sich, daß es nach dem Kennenlernen in der Wunsiedler Schule heute nun endlich geklappt hat und er nicht nur geehrt wird, sondern damit auch vorallem ein öffentliches Zeichen für den Weltfrieden setzen kann. Denn daran ist ihm sehr viel gelegen.
Zur Ehrung sind auch Medienvertreter gekommen, darunter TVO, der lokale Fernsehsender, Extra Radio und der Hofer Anzeiger / Frankenpost. Erika Beer steht heute hinter der Fotokamera und fotografiert für die Fernwehpark Homepage Story.
TV-Oberfranken ist mit der Kamerea hautnah dabei und wird, soviel kann jetzt schon verraten werden, in der Abendsendung einen tollen Beitrag über Gerd Schönfelders Aufnahme in die „Signs of Fame“ bringen.
Gerd greift zum Stift und beginnt zu signieren.
Nach über 20 Jahren nach dem Unfall stellt nur eine Hand für ihn kein großes Problem mehr da, er kann sogar hervorragend Autofahren.
Im Alter von 19 Jahren wollte der gelernte Elektrotechniker nach der Arbeit den anfahrenden Zug noch erwischen. Doch bei dem Versuch, schnell noch aufzuspringen, geriet er zwischen Waggon und Bahnsteig. Er wurde mitgeschleift. Ein Arm und drei Finger der linken Hand mussten amputiert werden. Doch nur fünf Monate nach dem Unfall stand der Sportler aus Franken, der auch als „Der Stier von Kulmain“ bezeichnet wird, wieder auf Skiern.
„Moment, da fehlt noch was“. Gerd Schönfelder schreibt noch ein „Herzlichst“ dazu. Und das kommt aus vollem Herzen. Steht er doch voll hinter der Globalen Bedeutung des multikulturellen und völkerverbindenden Friedensprojekts.
Mit Freude präsentiert der Ski-Alpin-Athlet sein Star-Schild.
Die Goldmedaille
Dann bittet Klaus Beer den „Goldjungen“, doch seine Goldmedaille von Vancover zu holen. „Wäre toll, wenn wir die mal sehen könnten“.
Einmal eine echte Goldmedaille in Händen halten. Ein Erlebnis. Und Gerd Schönfelder hat gleich 22 Stück, davon 16 in Gold.
Er holte sich das edle Metall, sein „Viertes Gold in Folge beim fünften Start in Vancouver, als er in Whostler Creekside bei dem Slalomlauf die Super-Kombination gewann.
Schönfelder vor Ort gegenüber der Presse: "Das ist Wahnsinn, wirklich unglaublich. Das war mein letztes paralympisches Rennen, und so kann man aufhören. Das ist ja nicht mehr zu toppen."
Diese Medaille, die Gerd Schönfelder in Vancouver erhielt, verbindet ihn aber noch mit etwas ganz anderem, etwas ganz Besonderem: An dem Tag, als er das Goldstück in Empfang nahm, wurde ihm ein Sohn geboren. Und erhielt somit gleich zwei „Goldstücke“...
Klaus Beer und alle an dem Event Beteilgten sind begeistert und natürlich auch die Medienvertreter, die das gute Stück natürlich von allen Seiten filmen und fotografieren.
Nach der Signierung seines Star-Schildes aber ist die Ehrung noch nicht abgeschlossen. Es folgen die Handabedrücke, mit denen die Prominenten und Stars nicht nur geehrt werden in den Genres Musik, Film, TV, Bühne oder wie hier Sport, sondern damit vorallem symbolisch die Hand heben für den Frieden in der Welt. Wie Gerd Schönfelder dann mit viel Power diese Aktion meistert, kann man in unserer separaten Bilderstory „HANDABDRÜCKE“ erfahren.
Bummel durch den Fernwehpark
Nach Abschluß beider Aktionen bittet TVO den Olympiahelden für ein Interview vor die Kamera.
Danach läßt es sich Gerd Schönfelder natürlich nicht nehmen, noch einen Bummel durch den Fernwehpark zu machen, wo vor dem Willkommenschild noch ein letztes offizielles Foto geschossen wird. Mit Goldmedaille und Fernwehpark Prospekt, dessen limitierte Jubiläumsausgabe zum 10-jährigen Bestehen, die heute schon Sammlerwert besitzt, Klaus Beer dem Sportler überreicht.
Bei der sich nun anschließenden Führung darf ein Foto vor dem signierten Grußschild des DALAI LAMA und den Star-Schildern von DENZEL WASHINGTON sowie dem 1. Deutschen im All, DR. SIEGMUND JÄHN, nicht fehlen.
Ein weiterer Hollywoodstar neben Washington ist KEVIN COSTNER, der erst vor kurzen Einzug in die „Signs of Fame“ des Fernwehparks hielt.
„Und wo kommt mein Schild hin?“, fragt Gerd? „Hierher“, antwortet Klaus und führt ihn zu dem Star-Schild von „Gold-Rosi“ Mittermaier und dem Judoka-Olympiasieger OLE BISCHOF. Daneben ist auch KARL-THEODOR zu GUTTENBERG zu finden.
Bevor es weiter geht, signiert Gerd Schönfelder noch gerne das Fernwepark Star-Mobil und darf sich auch hier neben „Gold-Rosi“ verewigen.
Das Star-Schild von Gerd Schönfelder zeigt, wie auch die offizielle Autogrammkarte, die er „für den Fernwehpark“ signiert hat, das gleiche Bild, mit dem er ab sofort die Besucher des Hofer Fernwehpark grüßt.
Fotos Ehrung: Erika Beer
Webmaster: Dieter Unger,
contact:DesignWorkShop oder Info